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Statutarrecht und Rechtsalterthümer der freien Reichsstadt Dortmund
Entstehung
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Häute davon wissentlich einbringt, mit dem Pranger oder Lan-desverweisung. Allen Vorstehern und Bauerrichtern wirdbei 100 Rthlr. Strafe befohlen, in den Dörfern und auf den"Wegen Wachen aufzustellen, welche alle 24 Stunden abge-löst werden und jedes Viehtreiben überwachen., Den Aus-reutern, Zollaufsehern und Pförtner wird bei derselbenStrafe, strenge Aufsicht zur Pflicht gemacht. Metzgerdürfen selbst gesundes Vieh nicht eher schlachten, bis esbei ihnen zwei Tage gestanden hat und vom Stadtkochunverdächtig bescheinigt ist, wofür letzterer 5 Stüber er-hält. Juden dürfen durchaus kein Fleisch einbringen.

132. 25. 2lugufl 1774. SSetBot bie SRat$8fad}en mitUmgebung be3 tlntergericfjtg an ben 9Jatt) pbringen, [ammt Eingabe beteiligen ©atijen btebor letzteren allein nur gehören. *)

133. 14. @e»t. 1774. ©traf=§ßer&ot be§ 9tetc^§fam=mergeri$t§, bafs bie (Senatoren in Sadjen, biebor tl;r gorum geboren, nicfyt abbociren foHen.

134. 16. @ebt. 1774. Verbot, bajj bor bem ©otte*bienfi fein $ßrebiger bie ©acrifiet betreten fottal§ berjenige, ber ben ÜDtenfl fjat.**)

135. SSerorbnnng Bei (Sammeretfadjen in wichtigengälten ben ©mibiatg itnb, roenn e§ fiel) um(Sriminalfadjen Ijaitbelt, ben letuar jujttjie^.en«

*) Gsä finb im Sufgemeinen bie oben ÜÄr. 66 in ber Sin-merfung aufgeführten %töt sub III —VI.

**) ©iefeä aSerBot tuurbe auf bte 58efd)it)crbe beS SjkftovQad). SJogt ju ©t Sßetnolb gegen % Sl. äKeftman erlaffen:®ic 83efd;u>crbe. tautet: 3Bo()l unb §od)ebetgeB. $od)ge&lctenbe§ertcn. SBett in vorigen Qcxtm, aljj bie ceremonialifdjc 23c--bienung beä Slttarä noef) Braudjlid) geivefen, fein ®taconuSBei; feiner 2(nhtnft in bie Sird)e länger in ber ©acriftejj ftdjaufhalten börfte, atß.Bijj 30m ber Lüfter baä 3töd)feinangesogen I;atte, ben aber fogletdj barauf jum Slttar ftd) fce=geben unb biß alle ©cfäuge »cm Gsrflen HS jum Seiten aufcgefungen luorben, unb ber ^aftor Dörfer au8 ber ©acriftei; gut