Bezüglich des Verkehrs in der
Richtung Kaiserswerth-Düsseldorf
hat eine am 29. und 30. März 1928 durch die Rheinische Bahngesellschaft vorgenommene Zählung folgendes Er-gebnis gehabt:
am 29. März 1928 benutzte:
Wochenkarten für täglich2 Fahrten 4 Fahrten
833
796
Monatskarten
97 106
am 30. März 1928:108 112
Schüler- undLehrlingskarten
198
221
Die wirtschaftliche Verflechtung ist also zwischen Stadt- und Landkreisgemeinden eine enge. Die Grenzen des Han-Dieser Tatsache trägt auch die Grenzgestaltung des Handelskammerbezirks Rechnung, ArbeiunachweU-der den Stadt- und den Landkreis in einen Verwaltungsbereich miteinbezogen hat. Und bezirke*was ebenso wichtig ist: Auch nach der Neugestaltung der Arbeitsnachweisbezirke gehörtder Landkreis (außer Angermund) zum Arbeitsnachweisbezirk Düsseldorf. Nicht mitUnrecht sehen viele in der Neugliederung der Arbeitsnachweisbezirke, die mit der Ver-reichlichung des Arbeitsnachweiswesens erfolgt ist, bereits Vorbilder einer kommendenwirtschaftlichen Neugliederung des Reiches überhaupt.
Will man angesichts dieser Tatsachen ernstlich behaupten, es fehle die wirtschaftlicheZusammengehörigkeit zwischen Stadt- und Landkreis Düsseldorf?
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