18
Stellung, waren bekanntlich nicht blöde, auf den verschie-densten Wegen ihre Ziele zu verfolgen und dabei der pro-fanen "Welt alles Mögliche zuzumuthen, namentlich wenn esauf die Vermehrung ihres Vermögens und Ansehens ankam.Es wäre verdienstlich, die enorme Summen nachzuweisen,welche durch ähnlicheFälschungen und falsche Vorspiegelungenan sie und überhaupt an die todte Hand gekommen und wieviele, selbst fürstliche Familien, dadurch verarmt und unter-gegangen sind Konnte doch sogar der Mönchsfreund KönigPhilipp von Spanien nicht umhin, über die Schenkungen andie todte Hand die strengsten Gesetze zu erlassen, um seineLänder, und so auch sich, gegen die von dieser Seite drohendeVerarmung zu schützen.
3. Heinrich von Essende (Essen), Schultheis in
Zalland, Ritter, und seine Frau Luitgardis
Mumme besitzen einen Zehnten zuGamer') 1239.
Aus dem Archive Yrst 2 ) Spaens Samml. im h. Rath vonAdel.
4. Henrich Mumm als Zeuge unter den Ministe-rialen des Grafen Otto III. von Geldern indessen Urkunde, durch welche der OrtschaftNeu-Wageningen städtische Freiheiten und Vor-rechte verliehen werden. 1263, 12. Juni.Aus dem Archive des ehemaligen Klosters Bethlehem.Bondam Charterboeck etc., Abth. HI. p. 561. Urkunde 125,Schlichtenhorst S. 580.
') Gamer in der Bommelerwaard bei Zalt-Bommel, Dorf,vormals mit Schloss und Herrlichkeit. Letztere besass 1312Gysbert de Cock van Werdenburg, 1378 Herr "Wilhelm vonHeukelom, Bitter, mit seiner Frau Elisabeth von Gramem,denen 1384 ihr Sohn Gerard von Leyenburg folgte. Im An-fange des 15. Jahrhunderts war Franz Pieck Herr zu Ga-mern, seine Tochter, verheirathet mit Otto von Haeften,