42Warum wurden sie nothwendig? Deshalb, wei-len die Armen⸗Fonds der Gemeine nicht hin-reichten, die in Armuth verfallene Väter undMütter mit ihren Kindern zu retten, und ihnenwiederum aufzuhelfen! Ist wohl eine einzige Ge-meine unter uns, bei deren Gemeins=Gliederndas nicht sehr oft der Fall gewesen wäre? Undwie laut und unangenehm bleiben die Klagenüber die ungleiche Vertheilung der Allmosen,und anderer dergleichen Umständen. — Gelieb-tes Elberfeld! noch war es in keiner Gemeineder drei verschiedenen Confeßionen der Fall, daßman sagen könnte: Man gab einem jeglichenwas ihm Noth war. — Und dann außer diesemFall, wie groß wie mannigfach sind die Sum-men des menschlichen Elend's? Die Armuth ver-größert sich unter uns von Jahr zu Jahr, an-statt daß sie sich vermindern müßte; und zwarendeshalb, weilen die Quellen derselben nicht ver-stopft wurden. Welche Gemeine wäre wohl imStande, selbst durch die ansehnlichsten Armen-Fonds, der täglich anwachsenden Armuth einesichere Vormauer zu setzen, wenn's nicht auf demWege der gemeinnützigen Armen=Anstalt gesche-hen würde! Sie allein begründet die Sicherheitund die Dauer jeder kirchlichen Versassung inAbſicht
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Die ausgezeichneten Vortheile, welche für unsere bürgerliche, und für jede kirchliche Verfaßung dadurch erwachsen werden, wenn eine gemeinnützige und wohleingerichtete Armen-Anstalt unter uns eingeführet werden wird : eine Predigt am 1. Sonntage nach Epiphanias 1800 ...
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