109euch vermahnen. Habt sie desto lieber um ihresWerks willen, und seid friedsam mit ihnen.Hebr. 13, 17. Gehorchet euren Lehrern, undfolget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen,als die da Rechenschaft dafür geben sollen, aufdaß sie das mit Freuden thun und nicht mitSeufzen; denn das ist euch nicht gut.Was ist also die Pflicht der Zuhörer?Daß sie rechtschaffenen Lehrern mit Achtung undLiebe begegnen, ſie durch Lernbegierde und Folgſamkeiterfreuen, für ihren anständigen Unterhalt sorgen, undfriedsam mit ihnen leben.Exempel: Die Christen zu Thessalonich. Ap. Gesch. 17,11. 1. Theff. 2, 13. 19. 20.Pflichten der Obrigkeiten undUnterthanen.Der Obrigkeiten. Röm. 13, 1. 2. 4.Jedermann sei unterthan der Obrigkeit, die Ge-walt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeitohne von Gott. Wo aber Obrigkeit ist, die istvon Gott verordnet. Wer sich nun wider dieObrigkeit setzet, der widerstrebet Gottes Ordnundie aber widerstreben, werden über sich ein Ur-theil empfahen. Sie ist Gottes Dienerin, dirzu gut, thust du aber böses, so fürchte dich; dennsie trägt das Schwerdt nicht umsonst, sie ist Got-tes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den,der Böses thut.Wie haben sich Regenten und Obrigkeiten zu betrachten?Als Diener Gottes.Was ist daher ihre Pflicht?Daß sie nach dem Willen und Muster Gottes, des
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Der kleine Katechismus Lutheri mit Rücksicht auf den alten Bergischen Katechismus von neuem erklärt, u. mit Genehmhaltung zeitiger Inspectoren des Ev. Lu. Ministerii im Herzogthum Berg zum Druck befördert
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109
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