55ses zu beweisen und für sie zu be-ten.Matth. 5, 44—45. „Liebet eure Feinde, segnetdie euch fluchen, thut wohl denen, die euch has-sen; bittet für die, so euch beleidigen und ver-folgen, auf daß ihr Kinder seyd eures Vatersim Himmel. Denn er lässet seine Sonne auf-gehen über die Bösen und über die Guten, undlässet regnen über die Gerechte und Ungerechte.Denn so ihr liebet, die euch lieben, was wer-det ihr für Lohn haben? Thun nicht dasselbigeauch die ZöllnerRöm. 12, 19—21. Rächet euch selber nicht meineLiebsten, sondern gebet Raum dem Zorn.Denn es stehet geschrieben: die Rache ist mein,ich will vergelten, spricht der Herr. So nundeinen Feind hungert, speise ihn, dürstet ihn,so tränke ihn; wenn du das thust, so wirst dufeurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Laßdich nicht das Böse überwinden, sondern über-winde du das Böse mit Gutem.Hierin sind Josephs 1. B. Mos. 45 und 50. Davids 1 Buch. Sam. 24 und. 26. Jesus; Luk. 23,34. Der Apostel, 1 Kor. 4, 11—12. und Ste-phanus. Apost. Gesch. 7, 59. Beyspiele rührendund nachahmungswürdig.7tens Wir sind verpflichtet, gegenunſern Nächſten überall die ſtreng-ste Aufrichtigkeit auszuüben und mit
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Anleitung zur Kenntniß der Religion für die erste Classe meiner Katechumenen
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