Doch, zu dem hohen Ziel den Weg zu bahnen— Die großen Männer konnten's nicht alleinEin Volk von Männern folgte ihren FahnenUnd Jeder setzte da sein Leben einUnd diese Mär aus halb verscholl'nen Tagen,Liegt sie schon hinter uns so weit — so weit?Und müssen wir bei stillen Gräbern fragenWer mitgekämpft, gesiegt im großen StreitGar Viele deckt nunmehr des Grabes HülleSo Manchen hat dahingerafft die Schlacht,So Mancher sank zur Gruft in Friedens StilleSei heute Allen unser Dank gebrachtDoch — schau'n wir um uns jetzt in weitem KreiseWelch wack're Schaar steht hier in dichten Reih'nMeist kern'ge Männer noch, auch rüst'ge GreiseBei Gott — das müssen alte Krieger sein!Ja wohl — Ihr seid's, Ihr alten Fahnentreuen.Ihr habet mit gedarbt, gekämpft, gesiegtZum Bau des deutschen Reichs, des großen, neuenHat Jeder seinen Stein hinzugefügt.Euer Ruhm fortan sei Eurer Söhne Leiter.Die jetzt gereift zu Schwert und Wehre sindUnd moͤg' er sich vererben weiter, weiterAuf Deutschlands Zukunft und auf Kindeskind!E. Henoumont.
Druckschrift
Sedanfeier am 1. September 1895 : dargeboten ihren Veteranen von 1848/1849, 1864, 1866 und 1870/71 von der Stadt Düsseldorf
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