502 LITTERARISCHE ANZEIGE.
thums, dessen Werth jetzt -von mehr als einer Seite scheintanerkannt zu werden, beleben zu helfen. Es ist dabei nichtdie Absicht, leichte Bemerkungen, trockene litterarische Notizenmit ein Paar irgendwo aufgefundenen Zeilen oder was an sichgeringfügig mit einigen zur Unterhaltung zugerichteten Stückenzusammenzuwerfen, sondern es sollen allein Quellen, bedeutendin ihrem Verhältnis zur Geschichte der Poesie, herrlich in ihremunabhängigen Werth; Untersuchungen über den Zusam-menhang jener Dichtungen untereinander, welcheForderungen an wissenschaftliche Strenge. und Gründlichkeitgern befriedigen möchten; Erläuterungen über den deut-schen und nordischen Heldenmythus der Nibelungen;Mittheilungen aus nicht armen Sammlungen nochlebendiger Volkssage den Inhalt dieses Werks ausmachen.Wie die deutschen Poesieen jener Zeiten mit denen nordischerund südlicher Völker in Verbindung gestanden, so werden auchdie letzteren nicht ausgeschlossen sein. Glück und günstigeVerhältnisse haben den Herausgebern manches Schätzbare ausden verschiedensten Gegenden zugeführt, wovon sie hier mitzu-theilen gedenken. Möchten darum Freunde des Alterthums,seiner Sprache, Dichtung und Sitten dieses Unternehmenunterstützen, wozu wir sie hiermit einladen.
Was die äussere Einrichtung betrifft, so wird alle Monatregelmässig ein Heft von 2y 2 oder 3 Bogen versendet werden,jedes zu 8 Groschen, so dass der ganze Jahrgang 4 Thalerbeträgt. Sechs Hefte machen halbjährig einen Band (2 Thlr.),zu welchem man sich verpflichtet. Alle guten Buchhandlungen
nehmen Bestellungen an.
Thurneissen in Cassel.
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Einzelnes Blatt.[Mit Jacob Grimm.]
JL/ie Altdeutschen Wälder durch die GebrüderGrimm sind durch die Zeitereignisse gestört worden. MitAnfang des folgenden Jahres 1815 werden sie wieder regelmässig