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2 (1882)
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376 NORDISKA FORNLEMNINGAK AF LILJEGKEEN OCH BRUNIUS.

36i NORDISKA FORNLEMNINGAR, UTGIFNE AFJ. G. LILJEGREEN OCH C. G. BRUNIÜS.

Stockholm, bei Zacharias Häggström. 1823. Zwei Bände. 8.

G-öttingische gelehrte Anzeigen. Bd I, 37. Stück, den 6. März 1826.

S. 361366.

JCiin lobenswerthes Unternehmen. Die Herausgeber habensich vereinigt, unbekannte nordische Alterthttmer theils ausSammlungen, theils wie sie neu entdeckt und ausgegrabenwerden oder sonst zum Vorschein kommen, in einfachen, un-verschönerten, zugleich wenig kostbaren Abbildungen mitzu-theilen, wozu der gewählte Steindruck in jeder Hinsicht bequemund dienlich ist. Daher enthalten die hundert Tafeln, welchein 12 Heften von 18191823 erschienen sind (eine wahr-scheinlich vorhandene Fortsetzung ist noch nicht angelangt),die Hauptsache, und der zugegebene, nicht einmal paginirteText gibt nur Nachricht, wo das abgebildete Stück gefundenist oder aufbewahrt wird, sodann die nöthigsten Erläuterungen,damit Liebhaber und Sammler wenigstens einen Begriff von362 der Sache bekommen. Lobenswerth deucht den Rec. dasUnternehmen, weil auf diese Art ein dem Studium nützlichesMagazin gebildet und der festere Gang der künftigen For-schungen nicht durch voreilige Hypothesen und Vermuthungengestört wird. Ein Register bei dem Schlüsse des Werks würdeden Gebrauch sehr erleichtern. Man findet in diesen beidenBänden schon Gegenstände der verschiedensten Art, wichtigeund merkwürdige ebensowohl als unbedeutende. Was jeneeigenthümlichen und seltsamen Steinsetzungen und Steinlagenin runder, schiffförmiger und viereckiger Form (z. B. No. 25. 26.27. 61. 65. 68) betrifft, so werden hier schon genauere Abbil-dungen nöthig, und sie sind auch viel besser geliefert in einemdemnächst anzuzeigenden Werk von Sjöborg. Eine Anzahl neuentdeckter oder noch nicht abgebildeter Runensteine (No. 3. 4.31. 32. 40. 54. 64. 72. 79. 87. 88. 94. 98. 99) würde allein dieserSammlung schon Werth verleihen. Sie sind meist aus späterer