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1 (1881)
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ANTRITTSREDE IN DER AKADEMIEGEHALTEN AM 8. JULI 1841.

xlfe,*) vor längerer Zeit schon, die königliche Akademie einenähere Verbindung mit sich meinem Bruder und mir eröffnete,lag es noch ausser aller Berechnung, dass die erwiesene Gunsteinmal uns in die Mitte dieser Versammlung selbst führen undwir uns des unschätzbaren Vorrechts erfreuen würden, an hiesigerUniversität öffentliche Vorlesungen halten zu dürfen. Um so leb-hafter erkennen wir den Werth der uns zu Theil gewordenenEhre, um so aufrichtiger ist der Dank, den wir der Akademiedarbringen. Wie die Genossenschaft mit Gelehrten, welche, undzwar mit so glänzendem Erfolg, der Wissenschaft ihre Kräftegewidmet haben, die Nacheiferung erwecken muss, so ist auchdie Erinnerung an die Hingeschiedenen, welche einst diese Plätzeeinnahmen und durch ihren Geist noch unsere Gegenwart ver-herrlichen, die Erinnerung zumal an jenen gewaltigen Mann,dessen Tag wir heute festlich begehen, die edelste Anregungder Seele. Deutsche Akademien sollen, wie ihre Wahlsprücheandeuten, die Wissenschaft auf höhere Bahnen leiten: sie sollensie zieren, aber auch fruchtbar machen und dem Leben denGewinn des einsam schaffenden Geistes überliefern: möge esmir vergönnt sein, mit reinem Eifer an diesem Bemühen Theilzu nehmen. Redlicher Wille hofft zu ersetzen, was den Kräftenabgeht.

In beneidenswerther Lage befinden sich jene Wissenschaf-ten, welchen Jahrhunderte lang fortgeführte Arbeiten schon eineGrundlage bereitet haben, auf welcher sie in gesichertem Wohl-

*) [Die cursiv gedruckten Worte sind von Jacob.]