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1 (1881)
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454 ZU DEN MÄRCHEN.

Tritopatores erscheinen wiederum mit spitzen Hüten und habensonst noch vieles in Gestalt, Tracht und Kunstfertigkeit mit ihnengemein.

VI. WOHNUNG.

1) Die Lichtelfen wohnen nach der Edda bei dem Sonnen-gott Freir, die schwarzen aber in der Erde und in Steinen. Dieheutigen Sagen weisen ihnen sämmtlich ein ausgedehntes Reichin Bergen, wilden und unzugänglichen Schluchten, Riesenhügeluund Felsklüften an. Sie haben darin oftmals ordentliche Woh-nungen, die mit Gold und Silber angefüllt sind, und sehrprächtig werden die schottischen Shians beschrieben, dem FrauVenusberg der deutschen Sage (No. 170) ähnlich. In Schwedenglaubt man, sie sässen in kleinen, zirkelrund ausgehöhlten Steinen,die man Elfenmühlen (alfquarnar) heisst, dergleichen elfmills auchdie schottische Sage kennt und womit die isländ. älfavakir, kleineHöhlen in dem Eis, übereinkommen. Wolfram redet im Wil-helm dem heiligen S. 26 b von Bergen : daz den wilden getwergenwäre ze ftigenne da genuoc. Hug von Langenstein in der heil.Martina f. 128d:

fie loufent üf die bergeals die wilden twerge.

Unter der Erde wohne ich, unter dem Stein habe ich meineStätte" sagt der eddische Zwerg (Alvismäl III.). In den Ni-belungen:

1356. [51, 7 Z.] von wilden getwergen bän ich gehceret sagenfie fin in holn bergen.

Und im Otnit sagt Eiberich Str. 127 mir dienet manec tal undeberc; und Str. 249. 278 im was kunt beidiu tal unde berc. Erbesitzt dort alle Schätze der Welt; der aus Edelsteinen undGold bestehende Nibelungenhort, welchen er bewacht, ist be-kannt genug; auch im Otnit sagt er Str. 138 und 525:

ich gibe wol fwem mich lüftet filber oder golt

ich mähte einen man wol riche, dem ich wsere holt.

Und zu dem Kaiser selbst Str. 137:

unde hält du üf der erden des landes alfo vil, hän ich darunder klares goldes fwaz ich wil.