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1 (1881)
Seite
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412 ZU DEN MÄRCHEN.

hat von ihr seinen Namen. Das Volk verbietet den Kindernnach Michaelis noch Brombeeren zu essen und schreibt dieAbnahme derselben, welche nach dieser Zeit beginnt, derPhuka zu.

5. DAS LAND DER JUGEND (THIERNA NA OGE).Unter dem Wasser liegt ein Land, so gut wie oben, wodie Sonne scheint, Wiesen grünen, Bäume blühen, Felder undWälder abwechseln, Städte und Paläste nur viel prächtiger undglänzender sich erheben, und das von glücklichen Elfen bewohntwird. Hat man in dem rechten Augenblick an den Ufern desSees die rechte Stelle gefunden, so kann man alle diese Herrlich-keiten mit Augen sehen. Einige, die ins Wasser gefallen undohne Schaden zu nehmen dort angelangt sind, haben bei ihrerHeimkehr Bericht abgestattet. Diese Unterwelt heisst das Landder Jugend, weil die Zeit dort keine Macht hat, niemand altert,und wer viele Jahre da unten gewesen ist, den hat es nur einAugenblick gedäucht. An gewissen Tagen bei aufgehenderSonne erscheinen diese Elfen auf der Oberfläche des Wassers,in grösster Pracht und in allen Farben des Regenbogens schillernd.Mit Musik und Tanz, in ungezügelter Lust, ziehen sie einenbestimmten Weg auf dem Wasser dahin, das unter ihren Füssenso wenig weicht, als die feste Erde unter den Tritten derMenschen, bis sie endlich im Nebel wieder verschwinden.

DIE ELFEN IN SCHOTTLAND.

Zu Grund liegt: the populär superstitions and festiveamusements of the Highlanders of Scotland. Edinburgh 1823von W. Grant Stewart, ein, wie es scheint, in Deutschlandnoch unbekanntes Buch, von welchem auch der Sammler deririschen Sagen nichts scheint gewusst zu haben; gleichwohl istes äusserst schätzbar durch den Reichthum und die Vollständig-keit der darin aufbewahrten mündlichen Überlieferungen.Benutzt ist die Abhandlung über Elfen in dem zweiten Bandevon Walter Scotts Ministrelsy of the Scottish Border. 4. Aufl.Edinburg 1810 II, S. 109183 und die Einleitung I, 99103,dessen Noten zur Lady of the Lake, Grahams Sketches of