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1 (1881)
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SIGURD DER SCHLANGENTÖDTER. EIN HELDEN-SPIEL IN SECHS ABENTHEÜERN VON FRIEDRICHBARON DE LA MOTTE FOUQUE.

Berlin bey Hitzig 1808. in 4. (1 Rthlr. 16 Gr.)

Heidelbergische Jahrbücher der Literatur. Fünfte Abtheilung. Philologie,

Historie, schöne Literatur und Kunst. 8. Jahrgang II (1809) Band II,

Heft 11, S. 121129.*)

[Mit Achim von Arnim.]

Lndes die Erforschung der altdeutschen Poesie eine eigeneWissenschaft zu begründen strebt und diesem Fleiss die Ent-deckung und Erhaltung manches wichtigen Überrestes zu dan-ken ist, erkennt man auf der andern Seite die Ansprüche, welchedas Leben auf solche als Poesie macht und in seinen Kreis alszugehöriges Glied gestellt haben will. Nach verschiedenen Rich-tungen sind die Versuche gegangen; die Sammlungen derVolkslieder, die Einführung mancher alten Historie, der Volks-bücher in der höhern Bildung scheinen mehr oder wenigerTheilnahme erregt und somit den rechten Punkt berührt zuhaben, mit den altern Denkmälern wollte es nicht gelingen.Mannigfache Versuche mit dem Nibelungenlied theilen sich inzwei Klassen, der einen galt das Moderne so viel, als das Zer-nichtende der flachen Sprachgewandtheit, und diese wollte die

*) Schon im vorigen 33. H. (Abth. V, H. 10.) 1809 S. 52-55 hat einMitarbeiter unseres Instituts [Jean Paul] als Anhang zu der Beurtheilung vondes Verf. Alwin seine Stimme über den Sigurd vernehmen lassen, und wirhaben geglaubt, dem Publikum die Worte dieses Schriftstellers, der unter diegrössten Zierden unserer Literatur gehört, nicht vorenthalten zu dürfen. Diegegenwärtige ausführlichere Recension, welche im vorigen Hefte keinen Raummehr finden konnte, wird darum nicht unnütz scheinen, sondern beide werdenneben einander gelesen werden können. Die letztere rührt von zwei Ver-fassern her, welche ihre Ideen ineinander gearbeitet haben.

Die Redaction d. 5. Abth. d. Heidelb. Jahrbücher.