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NATURPOESIE.

Harm. Beide, Frauen und Männer, giengen, sie zu trösten, aberdas war nicht leicht. Es ist Volkssage, dass Gudruna gegessenhabe von Faffners (des Drachen) Herz und sie verstanden derVögel Sprache. Das aber wird gesungen von Gudruna:

1. Ehmals war's, dass Gudrunals sie sass sorgvoll

Sie that keinen Seufzer,noch weint sie um ihn,

2. Da giengen die Jarle,von steinhartem SinnenNimmer Gudrun

so war sie bekümmert,

3. Es sassen die tugendlichengoldgeziert,

Jede sagte von ihnendas bitterste,

4. Da sang Giaflaug,

mich weiss ich auf der Weltich hab fünf Männerzweier Töchter!acht Brüder!

5. Nimmer Gudrun

so war sie bekümmertund steinhartes Muthes

6. Da sang das Herborg,Ich hab von härteremmeine sieben Söhnemein Herr, der achte,

7.Vater und Mutter,die auf dem Meerdie Welle zerriss

8.Selbst musst' ich schmücken,selbst musst' ich besorgenDas erlebt' ich alles

so dass niemand

9.Da ward ich gefangenin selbigem HalbjahrIch musste schmückeneiner Könissfrau

bereitete sich zu sterben,über Sigurd.

noch schlug sie die Hände,wie andre Weiber.

die Vielklugen, heran,

sie abzuwenden.

weinen konnte:

dass sie zerspringen mochte.

Jarlenfrauen,vor Gudruna.ihr eigenes Leid,das sie erlebt hatte.

Giukis Schwester:die Freudenloseste;Verlust erlebt!dreier Schwestern!doch ich eine lebe."

weinen konnte,

über des Helden Tod

bei des Königs Leich.

Hunalands Königin:

Harme zu sagen:

im Südenland,

auf der Wahlstatt fielen. "

vier Brüder,

der Wind umbrachte:

des Schiffes Seite."

selbst musst' ich bereiten,,ihre Leichenfahrt,ein halbes Jahr,mir Freude brachte."

und weggenommenhernach noch,und Schuhe bindenjeden Morgen."