40 WISSENSCHAFTLICHE ANFANGE.
Chunrat von Helmsdorf. Ist mir nur ans einer Notein Goldasts paraeneticis p. 370 und ans der Ausführung desHarsdörfer in den Gesprächspielen Th. I, p. 44 ff. bekannt.
Heinrich Graff zu Wirtenberg. Steht als Verfasserüber mehreren Minneliedern, weichein einer im löten Jahrhundertgeschriebenen interessanten Sammlung Clemens Brentano besitzt.Johann Sasse. Kommt an demselben Orte vor. Ein-mal nennt er sich selbst:
Der vns clis nuwe lytgene fanckeJohann Sasse ist er genanter hat vns wol gelungen.
Johann von Nürnberg. Von ihm rührt eine kleine Er-zählung mit dem lateinischen Titel: „De vita vagorum", welcheich handschriftlich in einer Sammlung fabliaux besitze.
Ruprecht ein Würz bürgere. Verfasser einer Er-zählung von: zvvein Kauffmann, handschriftlich in der genanntenSammlung.
Hermann Fressant. Verfasser eines Fabliau, dassich zu Dresden im Manuscript befindet. Siehe des älterenAdelung Notizen in der Vorrede zu den fortgesetzten Nach-richten p. XXI. XXII.
Der Velschberger. Ihm gehört eine Fabel zu in No. 367der vaticanischen Manuscripte. Adelung cit. S. 302.
*) Sigmar der weise, Römer v. Zwickau. Bei Wagen-seil unter den 12 alten Meistern angeführt, eben so bei Vogt.In der Singschule gleichfalls citirt.
Der Schweitzer. Veesenmeyer hat schon (in den Nürnb.lit. Blättern 1804, p. 310—312) bewiesen, dass Joh. v. Morss-heim nicht, wie im Kochischen Compend. (T. 150) steht, vonGeburt ein Schweizer, sondern dass, wenn man die Quelle jenerAngabe richtig fasst, unter Schweizer ein besonderer Dichterzu verstehen sei. Hierzu kommt, dass Spangenberg im Adel-spiegel II, 172 b eines Dichters Schweizer gedenkt, währenddem er auch den Morsheim anführt.
*) [Barthel Regenbogen fallt aus, s. S. 784.]