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se, Theodericus de Berse, Gerardus de Amesfordia. ') ObJoh. von Solingen, Wilh. von Belle, Joh. von Dorsten, P.Vogel, Wilh. von Aesten, Chr. von Nürnberg, Heinr, Frieseund Theod. von Berse Buchhändler oder Buchdrucker wa-ren , muss Unentschieden gelassen werden. Kölner Druckerdie ihre Vaterstadt verlassen und im Auslande Buchdrucker-pressen errichtet hatten, waren: Arnoldus de Golonia in Leip-zig, Johannes de Colonia in Venedig, Hermanus Lichtenstein(Levilapis) in Venedig, Petrus Lichtenstein in Venedig, Ri-chardus Paffrod de Colonia in Deventer.
Wie fruchtbar auch die kölner Pressen des 15. Jahr-hunderts waren, so erreichen doch die kölner Drucke die-ser Periode bei Weitem nicht die Zahl, welche gewöhnlichangegeben wird. 2 ) Hoch angeschlagen beläuft sich die Zahlder verschiedenen kölner Drucke des 15. Jahrhunderts auf800. Die in Cöln gedruckten Werke sind meist theologischenJhhaltes; historische Schriften finden sich sehr wenige; vonklassischen Schriften sind zu nennen die Ausgaben von ei-nigen Büchern Cicero's, von Sallust, Terenz, Seneka, Plu-tar'ch u, &c.
Bis zur Erfindung der Buchdruckerkunst hatte die Er-haltung und Verbreitung der Wissenschaften durch Verviel-fältigung der Handschriften berühmter Autoren in der Handkirchlicher Jnstitute gelegen. Die neue Kunst änderte die-ses Verhältniss und drohte die kirchliche Autorität und Al-lein-Herrschaft auf dem Gebiete profaner und theologischerWissenschaft in bedenklichster Weise zu untergraben. DerKirche musste vieles daran liegen, das Buchdruckergewerbeunter ihrer Aufsicht zu halten und so die Verbreitung ket-zerischer und unchristlic'her Lehren zu verhüten. Die Uni-
J ) Urkunde im Stadtarchiv.
*) v. Bianco, Gesch. der alten kölner Universität, I. 207 b. giebtdie Zahl auf 4 bis 5000 Bände an.