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type zeigen die Kölhoff'schen Drucke acht verschiedeneTypen. Weil diese Typen in den einzelnen Drucken nichtgemischt vorkommen, habe ich bei der Aufstellung der köl-hoff'sclien Drucke diejenigen, welche^ dieselbe Type haben,zusammengestellt.
Verschiedene Bibliographen, namentlich Hain, Ebert,Kloss, Büllingenu. a. rechnen auch den niederländischen Druk-ker Johannes Veldener unter die kölner Drucker; Büllingenlässt ihn von 1473 bis 1475 in Köln sein Geschäft betreiben.Ich finde aber, dass fünf Drucke, die Veldener's kölnerOffizin zugewiesen werden, dem Goswin Gops zugehören ;von den übrigen dem Veldener zugewiesenen Drucken bleibtes zweiielhait, ob dieselben überhaupt in Köln gedrucktsind, und wenn es der Fall ist, ob sie nicht auch der Gops'-schen oder einer andern Offizin angehören. (Den Gops er-kannte ich erst mit Zuverlässigkeit als kölner Drucker, nachdem das auf S. XX. über ihn Gesagte bereits gedruckt war.)
Nikolaus Götz von Schietstadt übte das Buchdrucker-geschäft nicht lange zu Cöln. Sein erster datirter Druckist vom Jahre 1474 und sein letzter von 1478. Die unda-tirten scheinen zwischen diese Jahre zu fallen. Die Wall-raf'sche Bibliothek besitzt vier Drucke, welche den voll-ständigen Namen oder die Namenschiffern N. G. von Götztragen; sie besitzt weitere vier, die nur an dem Characterder Typen als Erzeugnisse der Gotischen Presse erkanntwerden; diese können aber auch von dem Drucker stammen,welcher die Götz'schen Typen an sich gebracht und 1487die biblia sacra gedruckt hat, Als Druckerzeichen führteGötz einen Wappenschild mit einem Winkelmass und dreiMuscheln, über dem Schild eine männliche bärtige Figurmit einem Stocke in beiden Händen und einer phrygischenMütze auf dem Kopfe; über dem Haupte befindet sich einSpruchband mit der Legende: sola spes mea in te vir-