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Im Ganzen beläuft sich die Zahl der dem MeisterUlrich Zell zuzuweisenden bekannten Drucke auf 115.Davon tragen nur sechs den Namen des Meisters selbst;dreizehn haben die Bezeichnung apud Lyskirchen, sechsund neunzig sind ohne jegliche nähere Angabe über Druc-ker, Uruckort und Jahr, müssen aber gemäss der Beschaf-fenheit ihrer Typen der Zell'schen Druckerei zugewiesen.Hiervon sind achtzehn Werke in Folio, die meisten andernin Klein-Quart und einige wenige in Klein-Oktav. Von die-sen Zell'schen Drucken zählt die Wallraf'sche Bibliothet 95;61 in Klein-Quarto, mit der mittleren Zellschen Type, 19,meist Folio, mit grösserer Type, die übrigen in kleinenund gemischten Typen.
In den Zell'schen Drucken unterscheiden sich sechs ver-schiedene Gattungen Typen: 1) grosse leite, 2) mittlere,runde, (Gersontype, diejenige, in welcher die Gersontraktategedruckt sind) 3) Rotatype, 4) gewöhnliche, Barbaratype(diejenige, in welcher die Barbaralegende gedruckt ist),5) kleine, 6) Titeltype.
Zell's Druckerzeichen ist von der Kirche, in derenNähe er wohnte und deren Interesse er als Kirchmeistervertrat, entleimt: es ist die Gottesmutter mit dem göttlichenKinde auf dem Schooss unter einem gothischen Bogensitzend, in den obern Koken rechts und links das kölnischeWappen mit den drei Kronen und zwölf Flammen, untendie Worte: impressum apud lyskirchen.
Die Holzstöcke, welche Zell zur Illustration seines ho-rologium gebrauchte, gingen in den Besitz des JohannesLanden über: dieser benutzte dieselben in dem horologiumdevotionis.
Es ist zweifelhaft ob Zell zuerst oder erst nach dem
Vorgange ter Hörnen's statt der römischen die arabischen
Ziffern gebraucht hat; wir finden diese Ziffern in dem un-
datirten Traktate Nider's de contractibus mercatorum, dann
n verschiedenen anderen gegen 1473 gedruckten Traktaten.