Druckschrift 
1 (1865)
Entstehung
Seite
III
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Auch im Jahre 1467 erseheint er noch als clericus dioece-sis Moguntinensis. Wahrscheinlich hatte er in Main«, umsich der Privilegien des geistlichen Standes zu sichern, diekleinen Weihen genommen und ohne in die Bürgerüs-ten eingetragen und in eine Zunft aufgenommen zusein, begann er zu Köln sein Geschäft unter dem Schutzeseines klerikalen Charakters. Später, als er die Catharinavon Spangenberg heirathete, liess er die Bezeichnungcle-rieus" fahren, erwarb das Bürgerrecht, kaufte im Jahre1471 das HausBirklin mit einer Hofstatt gelegen nebendem Kirchhofe (von St. Maria in litore), vorn, hinten, un-ten und oben, mit seinem sämmtlichen Zubehöre" undnennt sich Bürger der Stadt Köln. Im Jahre 1473 erwarber das neben seiner Wohnung gelegene Haus der Familievon Lyskirchen nebst einem andern nach dem Filzengra-ben zu gelegenen Hause und einem früher bebauten Gr&s-platze. An beide Realitäten liess er 1495 seine ehelicheHausfrau Catharina als Miteigenthümerin anschreinen. Aus-serdem besassen beide Eheleute noch das Haus Malzmühleauf dem Eigelstein. ') Schon im Jahre 1473 hatte er sicheinfach Meister der Druckkunst, artis impressorie magistrum,genannt, ohne eines andern bürgerlichen Verhältnisses Er-wähnung zu thun: 1494 finden wir ihn als alme ciuitatisimpressorem; einmal treffen wir ihn als Ulricum de Zellprope Lyskirchen artis impressorie magistrum et civem Co-loniensem. Der erste Druck, der die Bezeichnung von Zell'sWohnung, apud Lyskirchen, trägt, ist von 1482. Im Jahre1492 erscheint er unter der Bezeichnung protocharagmati-cus, erster Drucker. In Urkunden der Jahre 1476 , 1480und 1493 erscheint er in der Ehrenstelle eines Kirchmei-sters von St. Maria in Lyskirchen. Ob Zell schon unmit-telbar nach der verhängniss- und schaudervollen Katastro-

') Werscliaftsbacli im Stadtarchiv.