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und Sachverständigen beider Provinzen beigetragen. Auch für die GruppeXIX — Schulwesen — stellte sich die Notwendigkeit einer unabhängigenOrganisation heraus. Dann sei noch erwähnt die Thätigkeit einer Commission, x )welche sich die Aufgabe stellte, durch eine einheitliche Decoration dasGesammtbild der Ausstellung mit den Forderungen des guten Geschmacks inEinklang zu bringen.
Aus dem begrenzteren Ressort des Ausschusses IV ist die Vorbereitungzur Herausgabe einer Ausstellungszeitung, welche der Verlag der „KölnischenZeitung" in dankenswerther Weise übernommen hat, sowie die Veranstaltungeiner Preisconcurrenz für Medaillen und Diplome hervorzuheben. Der Aus-schuss entschied sich bezüglich der Medaillen für den Entwurf des HerrnProfessor Adolf Schmitz in Düsseldorf, bezüglich des Diploms für den Entwurfdes Herrn Regierungsbaumeister Härtung in Berlin.
Den Bemühungen des Ausschusses V — Kunstausstellung — wurden ausallen künstlerischen Kreisen Deutschlands die regsten Sympathien entgegen-gebracht. Bis zum 15. Februar 1880, dem letzten Anmeldungstermin für Kunst-gegenstände, waren bereits 1678 Anmeldungen von 851 Künstlern eingegangen.
So arbeiteten die verschiedenen Theile des grossen, selbstgeschaffenenOrganismus selbständig neben einander der Vollendung des gemeinsamen "Werkesentgegen. In den Sitzungen des Vorstandes theilte alsdann der Vorsitzendedie jedesmal erreichten Resultate mit und berieth mit den übrigen Mitgliederndie fernerhin zu ergreifenden Massregeln. Zeitweise wurde in Versammlungendes Hauptcomites, das durch Cooptationen allmählich auf die Anzahl von200 Mitgliedern angewachsen war, von dem Geschehenen Rechenschaft gelegtund die Fühlung mit dem grösseren Publicum durch die Presse erhalten. DieZahl der Local-Comites, von denen mehrere eine hervorragende Thätigkeitentwickelten, stieg nach und nach auf 71. Mit Rücksicht auf den bedeutendenUmfang des Ausstellungsbezirkes und die mannigfachen Verzögerungen, welchemit der Beschickung von Ausstellungen erfahrungsgemäss verbunden sind,ward die Anmeldungsfrist vom 1. August auf den 1. October 1879 ausge-dehnt. In Folge dieser Verlängerung stieg die Anzahl der Anmeldungen vonca. 1500 auf ihre jetzige Höhe von 2560; hierin sind eine Reihe bedeutenderCollectiv-Ausstellungen als einzelne Nummern begriffen, während die Gegen-stände des alten Kunstgewerbes sowie der Kunstausstellung überhaupt nichtin jene Zahl eingerechnet sind. Die rege Betheiligung machte mehrfacheErweiterungen des Ausstellungsgebäudes und eine grosse Reihe von Annex-bauten 2 ) nöthig; dennoch mussten zahlreiche Anmeldungen unberücksichtigtbleiben oder beschränkt werden. Die Dauer der Ausstellung wurde anfänglichnur auf drei Monate bestimmt, später jedoch auf die Zeit vom 9. Mai bis15. September 1880 ausgedehnt.
1) Siehe Seite XXXVI.
2) Siehe Seite XLVI.