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4 (1887)
Seite
474
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474 BRUCHSTUCKE EINER BEARBEITUNG DES ROSENGARTENS.

Anntwort der Edl herrtzog Heim vonSchoffoy. dem Allten Hilliprant175 Herr von Bern vnd mayster meyn,

Was yer mich hayst das soll pillich sein,

Aber yn will ich nytt bestan,

Das solldt yer mier nit uer vbl han,

Der gleychen mein herr von pern,180 Das ist mein frunthlich bitt vnd begern,

Yer wolt mich des Verlan,

Der Ris ist mir zw freysan

Er hat dreymalen mer sterkch dann Ich

Erschlueg Eer dann mich1S5 Das war vnns allen ein grosse Schandt

Wo man das saget in dem landt

Darauff Anndtwort Hillibrant widerdem Herttzog Heym von Soffoy

Nicht lieber furste ReychDu bist ym wol geleych,Lass dich hye nit merkhen,190 Dw wurst jn sunst sterkhen,Woltstw erst der vertzegist seinHie vnnter den fursten meinVillieber Ich hiet dich nie gesehenDenn das man soldte yehen250 195 Dw wärest ein zaghaftig' man

Das stuennd dier vnnfurstlichen an

Darumb thue nit lennger vertziehen

Der Ries maynnt sunnst du woltest fliehen

Hinnwider Anntwort Herrtzog Heym vonSoffoy dem Allten Hillibrant

Hilliprant Hertzog Heym

(steht vor einem Zelt, hat die Rechte auf- (den runden Schild in der Linken)gehoben und warnt mit dem Zeigefinger)

Herr fliehen will ich nicht,200 Was mir darumben gschicht

Vnd Ee ich sein zage woldt sein,Ich verlur Ee daz leben mein,Nw will Ich zu den streytt,Ris nw Sei dier wider seydt