HOLZSCHNITT ZU EINER FABEL. 401
ward als blosser Zierat, wie dies so häufig in den Büchern jenerZeit geschah, mit abgedruckt. In der reichen Sammlung vonHolzschnitten in dem hiesigen königlichen Museum ist vergeb-lich danach gesucht worden; auch anderwärts habe ich ohneErfolg nachgefragt. Wahrscheinlich hat er zu einem Fabelbuchgehört, das früher ist gedruckt worden und noch nicht auf-gefunden ist. Möglich dass es, wie ich schon vermuthet habe,Müglins Fabeln waren. Auch meine Meinung, dass es Ursprung- 595lieh der Fuchs gewesen, der sich in die Gesellschaft des Storchsbegeben, scheint das Bild zu bestätigen; denn das Thier amWeinfass gleicht jenem eher als einem Wolf.
Wilhelm Grimm.
W. GRIMM, KL. SCHRIFTEN. IV. 2(1