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ihm zu Schanden, so dass ihr keiner vermag ihn auszutreiben,sintemal sie alle selbst grosse Sünder, so wohl als Hans Pfriemsich bekennet, gewesen waren. Wie thun sie ihm aber? Sieschicken die unschuldigen Kinder an ihn, die Herodes ermordethatte, als die in kindlicher Unschuld wären und aller begangenenSünden frei. Die weiss Hans Pfriem nichts zu zeihen, aberdamit er sich noch schütze auch vor ihnen, erdenkt er ge-schwinde den Rank und theilt ihnen Pfefferkuchen aus, Apfel,damit man die Kinder schweigt, und führt sie hernach mit siciihinaus spazieren, da er ihnen Äpfel und Bim und ander Obstschüttelt, mit ihnen spielt und kurzweilt, dass sie also vergessenihn auszutreiben. So hält sichs mit dem Märlein. Der Unter-schied liegt darin, dass Pfriem sich weigert den Himmel zu ver-lassen und sich geschickt und listig zu vertheidigen weiss, inden Vorwürfen aber, die er den Heiligen macht, seine wider-strebende Gesinnung an den Tag legt. Er ist hier kein Schuh-macher, sondern ein Fuhrmann und wird in den Personen desLustspiels als Fuhrpech bezeichnet: aber der Name Pfriem7 (subula Ahle) passt besser zu jenem. Die Zusätze des Lustspielsgehen uns hier nichts an; dem Pfriem, auch dem hl. Petrus isteine Frau beigegeben und in die Handlung verflochten. Pfriemist als ein gemeiner Mensch geschildert, der in seinem Zorn
schimpft und flucht.
Wilhelm Grimm.