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4 (1887)
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342
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342 DIE HIMMELSSTÜRMER.

DIE HIMMELSSTÜRMER.

Zeitschrift für deutsche Mythologie und Sittenkunde. Herausg. von J. W. Wolf.Zweiter Band. Göttingen, Dieterichsche Buchhandlung. 1S55. 8°. S. 27.

2 Jtl/in Märchen (Hausmärchen No. 5) erzählt von einemlahmen Schneider, den Petrus aus Mitleiden in den Himmelschlupfen lässt und der dort die Gelegenheit ersieht, sich aufden Thron Gottes zu setzen. Als er da auf Erden ein altesWeib erblickt, das beim Waschen ein Paar Schleier stehlenwill, wirft er den Schemel auf es herab. Wegen der Anmassung,Gottes Stelle zu vertreten, zu richten und zu strafen, wird erwieder herausgewiesen. Wenn er Gottes Sitz einnimmt, so istdadurch die feindselige Gesinnung widerstrebender Geister aus-gedrückt, welche in den Himmel eindringen und die Herrschaftan sich reissen wollen, aber herabgestossen werden. Listigerals der Schneider fängt es in einem anderen Märchen (No. 81)

3 der Bruder Lustig an. Er reicht dem Apostel, der ihm denEintritt verweigert, seinen Ranzen hinein, in welchen er allesbannen kann, was er will. Als Petrus den Ranzen im Himmelaufgehängt hat, wünscht sich der Bruder Lustig selbst hineinund hat nun erlangt, was er wollte. Der Spielhansel (No. 82)ist kein anderer, zeigt sich aber noch deutlicher als Himmels-stürmer. Er begibt sich mit seinen Genossen, das sind Teufel,die er im Spiel dem Lucifer abgewonnen hat, nach dem Himmel,und sie stürmen mit grossen Stangen, die sie ausgerissen haben,so gewaltig, dass der Himmel schon anfängt zu krachen. Petrusmuss sich entschliessen, ihn sammt seiner Rotte einzulassen.Spielhansel fängt gleich wieder sein gottloses Spielen an, unddie Unholde machen einen solchen Lärm, dass sie wieder müssenhinausgeworfen werden. Man sieht, es sind die den Götternverhassten, übermüthigen Riesen, die nordischen Iötnar, dieThorr mit seinem Donner bekämpft, der hier durch Petrus ver-