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4 (1887)
Seite
199
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ZUR GESCHICHTE DES REIMS. 199

haben einige Dichter den Welschen abgesehen; vgl. Wacker-nagel Altfranzösische Lieder S. 172. 218. Veldeke füllt eineStrophe damit, sänge : muot: lange : guot. muoten : guoten : sanc:lanc MS. 1, 21". Reinmar wendet ihn sehr massig an, nur ineinigen Zeilen einzelner Strophen, tage : tac (: mac) 63 a . ge-schehen : geschach: gesehen: gesach 83". Hartmann brant:brende:bant: gebende : hant: hende:gesant: sende Büchl. 1, 1691 —1697.armuot: armttete : unbehuot: behüete : bluot: blüete: gruot: grüete:guot : güete : verwuot : verwüete : ungemuot : ungemüete, da-zwischen bluot: glüete, dann wieder fluot: flüete : wuot: wüete :Büchlein 2, 1785—1805. Er allein gebraucht ihn auch in er-zählenden Gedichten, zwar geswiche : heimliche, entwichen:unbeswichen Gregor 241 — 244 kann man kaum hierher rechnen,bestimmter muote:guote 437. 438. 447—450 und guotes:muotes439.440, zwischen dem angehäuften Reim muot: guot. Ähn-lich im Iwein gemüete : güete. muote : guote. guote : muote1877—1882.2905—2910. ergangen : undervangen. undervienc :ergienc 3145—3148. haz : vaz. hazze : vazze 7017—7025. Amvollständigsten, mit beständigem Wechsel der Formen, gulte :engulte. gelten : engelten. engiltet: giltet. engolten : vergolten,galt: engalt 7151—7160, wo sich gelten : schelten, scheitere:geltere anschliesst. Burkart von Hohenfels in drei achtzeiligenStrophen sehent: sähen, verjehent: verjähen, funden: findent: ent-wunden : windent. strichen : strichent : entwichent: entwichentMS. 1, 86 a . Lichtenstein führt ihn in fünf sechszeiligen Strophen(S. 563) ganz durch, singen : sanc : gelingen : gelang : twingen :twanc usw. Am meisten Wohlgefallen daran zeigt Gottfriedvon Neifen, in fünf siebenzeiligen Strophen gewährt ihn diedritte in den vierzehn Zeilen, banden : minnebant: handen : hant514—517. Innerhalb der vierten Strophe eines anderen Liedeslachen : lachet: machen : machet 6, 28. 29. 32. 33. In fünf acht-zeiligen Strophen die vierte in den vier ersten Zeilen, singen:sanc: ringen : ranc 15, 30—34. In vier Strophen von dreiund-zwanzig Zeilen (34, 35) ist er an verschiedenen Stellen ange-bracht, in der ersten Strophe Zeile 4. 5 kleide: bekleide, undwahrscheinlich soll auch Zeile 13. 14 meide : gemeit als einsolcher Reim gelten. In der zweiten Strophe Zeile 1—4. 8. 9