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4 (1887)
Seite
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60 ÜBER FREIDANK.

88, 2. 7. 4, 27. Der strengen Kegel gemäss müsste an dieserStelle werkn geschrieben werden, aber für Freidank scheint mirdie Kürzung zu stark. 6, 8. über daz wie 156, 19 das

heutige überdies, im Althochdeutschen nicht selten (Sprach-schatz 5, S. 27), finde ich nur bei Boethins (Wackernagel Leseb. I,S. 139,21) und in Gottfrieds Tristan 449,- 3. 6, 10. 158, 27. dazscheide got ist Gramm. 4, S. 334 besprochen. 6, 21. 19, 21. 24.25, 23 muss gschepfede gesprochen werden, wenn man dieRegel herstellen will, wie Goldene Schmiede 1384; unverkürztsteht das Wort 11, 23. 12, 11. 180, 24. schepfede würde alsniederdeutsch nicht zulässig sein, denn die Handschrift e, die19, 20. 180, 24 scheffede gewährt, mischt solche Formen ein.Ebenso verhält es sich 29, 13 mit geselle, das, wie bei Walther,sonst (63, 22. 82, 20) unverkürzt steht, geselle kommt hiernicht allein vor, Iwein 4959. 7567. Wolframs Lieder 4, S. 27.Helmbrecht 1271 ist, immer gegen die Handschriften, selleschaftseile seilen geändert: im Engelhart 1469 hat Haupt auf anderemWeg zu helfen gesucht: in Hartmanns Erek 3163 und bei Fleck(Sommer zu Flore 158) ist es beibehalten: im Rother 1645 undGraf Rudolf 13, 1 war es zulässig, vielleicht auch bei Gottfrieder sellete sich Lobgesang 31, 5 mit der Lesart gesellet; vgl. Lach-mann zu Iwein 2704. Ferner steht hier 49, 14. 151, 21. 175, 2. 7gebot, oder man müsste das niederdeutsche bot annehmen, 121,19 gebüren, 129, 17 geladen, 13, 22 gemeine, 37, 14 gedanke,156, 8 gevaterschaft, 132, 9 geschehen, 142, 20 gewar, 154, 16.160, 21 geschürt, 161, 2 genesen, wo man wohl gnesen schrei-

.381 ben könnte: ebenso Athis E 142 gevertin, Gerhart 892 geburt.

53 Gleicherweise hier 154, 11 betrogen und Flore 3070. 7398 be-gunden begünden: dagegen ist Flore 7423 glegenheit gesetzt.7, 1. Über erschellen vgl. Lachmann zum Eingang des Parzi-vals 'S. 10. 7, 4. ich wiste gerne eine masre wie Lanzelet

2434, ich hörte gerne, ich wollte, es könnte mir einer sagen.7, 10. 11. Kaiserchronik Pfalz. Handschr. Bl. 57 c unsern vaterAdam diu erde magetliche gewan. diu erde was maget reine,si ne genam toten nine keinen, noch enphie nie mennisken bluotunz Cäin sinen bruoder ersluoc. daz bluot daz von im ran,der erde iz ir magetuom nam. Anegenge 20, 1723 do was