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4 (1887)
Seite
IV
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IV VORWORT.

des Druckes betraut hatte. Das Schriftenverzeichnis, vondem 'mir nur ein unvollständiges Manuscript nebst einemCorrecturbogen übergeben worden war, wurde ergänzt und imDruck abgeschlossen. Bei der Correctur durfte auch ich wiederdie unter den deutschen Gelehrten längst sprichwörtlich ge-wordene Hilfsbereitschaft Reinhold Köhlers in Anspruch nehmen,der schon Hinrichs zu danken gehabt hatte. Ein Versehen,durch welches in der Bibliographie einige schon im Vorwort zuBd III bezeichnete kleinere Textpublicationen übergangenwurden, mache ich hier noch gut. Es ist nachzutragen:S. 651 unter »Wünschelruthe«:

No. 4, den 12. Januar 1818. S. 1316. Märchen voneinem, der auszog das Fürchten zu lernen. Von Wilh. Grimm.No. 10, den 2. Februar 1818. S. 37 38. Eine annoSpinnerin baut dem Herrn das Haus. Mitgetheilt von Wilh.Grimm [Gedicht aus der Heidelberger Hs. 341].S. 656 (hinter »Hannoversche Zeitung«):Altdeutsche Blätter von Moriz Haupt und Heinrich Hoff-mann. Leipzig, F. A. Brockhaus. 8°.

Bd II (18371840) S. 1-2. Ein Segen aus dem zwölftenJahrhundert [herausgegeben von] Wilhelm Grimm.S. 658 (vor »Verzeichnis«):

Berliner Taschenbuch. Herausgegeben von H. Kletke,Alexander Duncker, Eduard Haenel. Berlin bei Alex. Duncker.1843. 8°. S. 168173. Märchen vom Meister Pfriem. [MitKupfer von Th. Hosemann.] Wilhelm Grimm.

Der Inhalt dieses vierten Bandes umfasst zunächst dieErträge der zehn letzten Lebensjahre Wilhelm Grimms, daruntervor allem die vollständige Gruppe der Freidank-Arbeiten, dieman hier bequem beisammen hat, und die hochwichtige Abhand-lung Zur Geschichte des Reims, die bereits eine Seltenheit imBuchhandel zu werden begann. Ihr Originaldruck ist, wiejeder, der sie öfter benutzt hat, weiss, durch auffallendviele Druckfehler in den Citaten entstellt. Hinrichs hatte nichtdie Zeit, diese durchgehends zu berichtigen, in einem Aufrufbat er deshalb die Germanisten um Mittheilung ihrer bezüg-lichen Randnotizen: er hat mir aber selbst noch erzählt, dass