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4 (1887)
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VORWORT.

JL/er vierte und letzte Band der Kleineren SchriftenWilhelm Grimms erscheint in einem Abstand von mehr als vierJahren nach dem dritten. Er trägt mit vollem Recht noch denNamen Gustav Hinrichs als Herausgeber, aber das Registerhinzuzufügen und den abschliessenden Rechenschaftsbericht zugeben, ist dem trefflichen Gelehrten nicht mehr vergönntgewesen, den die classische und die deutsche Philologie zu denIhrigen zählen durften: mit fast gleichem Recht und mit ähn-lichen Hoffnungen. Denn es darf an dieser Stelle wol bekanntwerden, dass wir Germanisten und Schüler Müllenhoffs vonder hingebenden Forscherarbeit und dem Scharfsinn des homeri-schen Philologen auch eine entschiedene Förderung unsererNibelungenkritik erwarteten. Der Text des vorliegenden Bandeswar im Drucke fertig, als am 26. April 1886 der Tod denjugendkräftigen Mann seiner Familie, der Wissenschaft und denFreunden entriss. Zur Seite des Kindes, in dessen aufopfernderPflege er sich die tödliche Krankheit geholt hatte, ward erins Grab gebettet. Am hundertjährigen Geburtstag LudwigUhlands ist das schlichte Denkmal enthüllt worden, das ihmvon denen gesetzt wurde, die ihm im Leben, im Beruf und inder Wissenschaft nahe gestanden hatten.

Die Fertigstellung der Beigaben wurde erst im Herbstedes vorigen Jahres wieder aufgenommen, nachdem inzwischendas Werk in einen andern Verlag übergegangen war und HerrGeh. Rath Prof. Dr Herman Grimm mich mit Überwachung

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