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3 (1711) Continens XLII. Autores Scriptave, [!] Religionis Reformatione Anteriora, Qvibus Res Brunsvigo-Luneburgensium Et Vicinarum Regionum ... Nonnulla Etiam Estensia; Leges Item Complures Antiqvae Saxonum Inferiorum, Et Monumenta Historica ... Exhibentur : Accessit ... Index ... Totius Operis ...
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181
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LVNEBVRGICVM,

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hcngethebben , des doch finer man ein deelnicht ftadenwolden, alfe deGreve Otto van Halre.mundt undHer JVarner van dem Berge , Ridderc , vvente (e denfulven borgeren van des Hertogenwegen velicheit thogefegt hadden. Und fe feden dem Hertogen, vvolde he de f'ramen lüde do-den, fovvoldenfeerftfterven, vventefeenvelicheitthogefechthadden , undbegundende ca-merentho (tötende , dardeframenlüde innewehren. Do de Hettoge ehren ernft fachtdatfemitftervenwolden, doleth hede harnen böigere unde rathwedderuth, undedrouwededemradeundden borgeren fere, undfede, derath (choldeehm beteren,datfeenvorthornethed-den» und effchede einen grothenfummenpenninge, de he hebben vvolde , id vvere recht edderunrecht? dar vvolde he vorder nichtna fragen. llmnie der groten unvoge , drouvve und un-vvillen, denen Hertoge Magnus xho drefF, qvam derath unde böigere in grotenoth, und wehrenim vahrelives und gudes de ftadt tho vorlelendc , den Unwillen by tho leggende , unde denthorn des Hertogen tho ltgerende. Sodegedingeden de Prelaten und underfatentwifchen Herta'^«ii/^w»/unddemrade ein ende, alfo datde rathdem Hertogen gevenic\\o\de (>oo.marckjodigesJütvers" datderadtinkortbetalenfcholde. Linde darmede wart de Unwille tvvifchen dem Her-togen unde der ftadt mit grothernoth und arbeide bygelecht, unde de Hertoge anthvvordedemrade und den borgern ehre dare unde thorne wedder.

In demlulven jare nha Herto^en Wilhelme; dode begunden de Sajfefchen Heren de HerfchopLuneborcb tho manende unde tho effchende.Und Carelus de Keifer de veerde belenede aver upt nie Her.togcaAlberdeundffentulae, Henogen Wilbclmes dochter Ionen vorbenomet,und ehren erven mitderHerfchop Luneborcb, wo vor,und mzkedeHertogeuAlberdevanSaßenthodes&ykesWzrfchAckwen,uHertogeRoieff deMarfchalck was vorftorffen.DeKeifer lande den underfaten,fteden und inwonernder Herfchop der Luneborcb vele fchware brevcund bad£,unde both en,dat fe ück&nHertogtnMagnusnicht kerden,und en vorlaten fcholden,unde de vorgenante-Werw^»^» vor ehrerechten natur-licke crliheren holden und entfangen, unden huldigen, ündokplichtigceededonfcholden, alleiickdatgeborde, vvente Hertooe Wilhelm heddedesnene macht gehat, dat he ahne des Rykes ful-bort unde wittlchop Hertogen Magnus van Brunfchwickdzt Hertochdom Lunebcnh laten edder gevenmochte, dat des Rykes lehen is. Ok hadde Hertoge Wilhelm by finem levende und beradens mo-desdem Rykcde Herfchop £««f6enrkupgedragen, und vor Hertogen Alberteund den anderen Sajfe-[eben Heren fulven gebeden , unde tho erven geefchet, fe mit der Herfchop tho belehnende. Allöhadde he de ergenanten Heren van Saffen belenech,umme delTulvigen Hertogen Wilhelme* eflehingeunde bedewillen, okummefunderlickesgrotendsnftes willen, den le demRyke gedanhaddenmit kofte unde mit arbeide, okbelündergendarumme,dat//frr^f Albert Hertogen Wilhelme; doch*ter föne van erft'tales wegen dar recht tho haddcnhaludcKT«//«- Fredericw des andern breven. Undalfo dat Hertochdom Luneborcb gedichtet is, und de Keifer befchwarde dat bot nha in velen ande-ren breven , unde both den underlaten unde fteden by Keil'erlicken banne unde des Rykes achte,by verluft aller ehreslehnes und frieheit,rechticheit, Privilegien und andern peenen, dat fe Herto-gen Albert unde de anderen Saifefchen Heren tho ehren rechten naturlicken erfFheren entfangen,undehmebehulpenwefenfcholden , alfe ehren rechten Heren. Unde de Keiler richtede macht-los in denfulven breven allede huldinge], dedeunderfatenundftedeindemlande Luneborcb legend&tRyke,HertogeA4agnus,edder andersjemande gefcheen edder gedan wehren, und fchedede qvicunde los, alfo datde vorfchrevenlnwonersder ftadt Luneborcb und in andern fteden und wiekbel-den binnen der Herfchop Luneborcb derhuldinge nicht holden fcholden , vvente dat Hertichdomdes Rykes lehen wehre, unde de mochte nemandtfehicken van egener macht wegen, edder la.tenmitrcchtefunderbehalvendatRyke. Allene defte breveund maninge des Keilers allefendede radt van Luneborcb-, de an fe kamen wehren, Hertoge Magnus , biddende, dat he feder anfprakeentleddigede , alfe he gelavetundevorbrevet hadde tho donde. Dar Hertoge Magnus fick nicht an-kerede, und vvolde dar nicht tho don, funder he frevelde vort, alfe he betenget hadde. Do deradt van Luncherch d&zvornzmÄaXÜckHcrtoge Magnus zndes Keifers breve und fchware maningenicht kerde, unde fe nichrbenemen vvolde der anfprake und maninge des Rykes unde der Herenvan Saften, dar deradtlunderlicken by vorluftehrer Privilegien und andernfchwaren penenvangemanecwart,und ingroternothummevveren. Des föchte devorbenomederadt tho Luneborcblere und anwifinge van vvifen luden,Heren unde Vorften unde anderen guden Iudemgeiftlich undwertlich, de fich rechtes vornemen, und okvan fteden by der Sehe/» WeßpkalenrmdeSajfenlande%wofedatholdenmochrenmitehren unde rechte ummedeHerfchop Luneborck. , undefchrevenunde entboden den vvifen luden alle ehre gelegenheit unde noth , wo Hertoge Magnus ehne vor-brevet hadde , efft dat Ryke edder anders jemandt der Herfchop vorgenant van erfftales vve*gen anfprakede, der anfprake weide he landt und lüde benehmen, unde der en dede he nicht, un-de fe worden by Ich waren penenvan dem Ryke manet, denfulven tho latende. Dowattderadcvan Luneborcbvzn den vvifen luden alle angewilet, dat le mit ehren unde recht up des Keifers bo-de unde (ine vorlenhingc, dehedenHerenvanSaftengedanhadde , unde up dat recht HertogenMagnus vorlaten mochten, (inthe land und lüde und funderchendeftede nicht enthleddigede peranlprake des Rykes unde van erftules wegen, alle he lovemudevorbrevet hadde , undemoch-

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