146 CHRONICON
Mit fcharffen fporen rtert,70. Zu der flucht flicht *,» behort»Dil da fliehen mochte» ■>lindes Von suchten rorttn,Diefolgeten ihren HerrenhinDem Marggrafen zuHildesheimb in,7f. Er hatteauchgefchajfen
Woldretsfig Ritter und tnahenHinderpch z.u hinder hat jDie finge des Fitrflen hochgemutbRitterfchafft, da erjagt nach,SO. Das was auffeinen fintag.Da war dt viel gewachet,llndgroßgut verfehlachtet.Auch hat der Hcrtzog klugEher des mehr dann genug ,fe t Dasihmedie feihendfokr'äfftigSein landt reumen müßen fluchtig.Zu Hildesheimb aus derfelben fchar
"Der lute gar fluchtbar
Wardt ein Bifchcjf erkoren*«jO Ein Herr hohe gebohren
Von Qvtrffenfort BifchoffSifrit,
UndbliebBiJchojfßnt lange zeit.
Da reyt der Hertzoggar gemeit
In vielgroßer fchonheyt9 j". Mit dem beere x,u Braunfchweig in ;
Da kam •&« ihme der Oheymfein
Marggraffe Otto von Brandenburgs
Und lag da ein weil,doch nicht war cht
In kurt&weil guter hegen,ioö Aiit [einem Oheym dem Hertz*ogtH*
Zu Hilde sheymßefo langt lagen,
Diefeyhend , undpflagen
Unwillen hart groß,
Des legersße gar verdroß:JOjS Sie mochten auch nicht komme*
Zu lande wieder mit frommen-,
Wer dahin woltekeren,
Der müßevon Braunfchweig dem Herr»
So viel geben-, das er ihne namuo # In [eingelegt, das er dannen kam.
Der Marggrafe und der meifletheyl
Seiner fchar bleib doch gar ttng eyl.
Ein weil darnach
AuffS. Laurentiustag„, t Kam dem Her trogen mert,
Wie dasder Marggrafe wert
Zu Waidenberg mit feinem leeren,
Undwolte dannen Zu lande kehren.
Der Hertzogmitfeinem Oheym baldli0i Dar^u dem von Anehalt
Ranten aus von Braunfchwig
Afit einem heer ritterlich
Allenthalben gar vermeßen,
Damit er wolte haben befeffen
Zu Waidenberg den Marggraffen
Albrecht feinen neuen.
Dawardtder Fürfl des berichte
Das er dahin kommen were nichts
Dejfelben tages reyt er wider in,130, Dies was die leizßt reyfe feint
Vf.
KJIYTHMICVM
Zu Braunfchwigmit allem hetrt.Nunfagen uns die betrübte mert,Daserßech war dt des morgens frü,Und kam ihme große Kranckhciflu,
tlf. Der z,ufluchten hatgepflichtt
Jn großer reuhe und guter beichtEntpßnge er das heilig ampt,Als jeglichem Chrißen gezempt ;Die 0legung und den fegen.
140, Alfo lebt der kranckdegen
Der eher grtjfer wir de pflag,Biß auffunfer Frauen tag,Siße iLuhimmel führeOben aller engelkure.
I4j, Des tags mann mcßfenfanck\.
Vor ihme. Allein er vielltranck.Were, erfanck^doch mitNach vlehlichemfitt,Als er hatgtthan eher dick.
if O Nach der meflfen in kurtztm blick.Gab er auff feine fetl.Da wasjamer wolftilIn manches her t^en gründe,Ich will den tag und auch der ßundt
lff. Nitfluchen durch der hochz.eit eher.Der namhaffi Fürßundder HerrWar dt begraben vielherrlichBey den Keyfer tugendreichOtten feinem Vettern-, daß iß war;
l(o Nach GOttes gebart taufend jar
Zwey hundert neun und fiebentzigIn der bürg -t« BraunfehweigIn Santl Blaflus münßer,Bey feiner- erßenfrauen her *165, Sein todtgibt uns hert^e verßher.
1« Cap. LXXV. Wannich denekundwiderd»
Wiegroßhertzleyt mir fenck,
Da ehe große freude lag,
Niemandt ich das fagen mag.f. Weinen mir were baß bereyt
Dann lachen ; dann die wirdiglttyt
Seines lebensmir zu hertz,tngeit t
In welchemfchaden fein todtfleht»
Wann fein leibjheßeben jach10« Oderfeingewalt Herr fchafft pfiach,
Dermerekj wen der hab verloren.
War es nun,der hie bevor en
So wirdiglichen lebt,
Daß feinlob boben allenfchwebt,IJ"» Von Braunfchwig Hertzog Albrecht.
Diefer name ifl gar fchlecht,
Und hat doch bedeutung mehr behalten
Das merck.derjunge nach dem alten.
Were das brune all weg recht,SO. So wirddein lob klar und fchlecht.
All weg recht was es an ihm,
Den nun hat des tedesgrim.
Er was des wurtz,en garten brun
Noch klarer dann diefonne;2J Und dir wajferhajft batbt
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