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3 (1711) Continens XLII. Autores Scriptave, [!] Religionis Reformatione Anteriora, Qvibus Res Brunsvigo-Luneburgensium Et Vicinarum Regionum ... Nonnulla Etiam Estensia; Leges Item Complures Antiqvae Saxonum Inferiorum, Et Monumenta Historica ... Exhibentur : Accessit ... Index ... Totius Operis ...
Entstehung
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CHRONICON

Unde wart mit worden vvederftreic»

Dat he et darto brachte,

Unde dat harde vvol bedachtei

Dat de Forden funder ftric

Loveden joweder fic

Eynen frede» vvente an den dag

Sandte Michaelis. Darnach

Van dage to dage vvartopenbar

De macht des werden Forften klar:

Linde des Keifers krancheit

Was ftarke unde wart breit.

Des qvomen aver gefarenAn deme Keifer, we fe waren jDe helpere des erften hatesMit breven falfches to vorlates.

Ok na denfulven ftunden

Voget Ludolff mit finen firunden

Began des orloges unde der fiide »

Er der tit unde deme befcheide»

AHo de frede ftunt unde was geflieht.

Van Wolfebütte her Ekebrecht

Unde der Vogtt gar to vordcn>

Wat deme Forften horde

Unde der Goddeshufe an den lande>

Mit rove unn mit brande ■>

"Wor he dac erkande,

Ccleßlnus Papa III.Henricut Imperator VI,

Cap. XLIII. "Nu hzdde de van Brttnfiuich

De aide Hertoge Henrich »

Alfo öme reit fin hoge mot

Vil mangen werden Ridder gut

Gefammet unde knapen

De dar drögen wapen

Na ridderliker wife.

Henrich de aide grife

Mit derfulven Ridderfchap,

De öme mannich werder degen gab>

JVolffenbütte he belach.

Vil groter werpe mendarplach

H\x. bilden-, dat dargefchach.

Alfo dat Henrich de werde mann

Wblfclbüttc de borch gewan.

He leit fe breken albedi/le

Recht na finen willen.

Do he (e hadde gar' vorftort;

In finen lande karde he vorc

Mit finer togentliken fchar»

De edele Forfte klar

Tegen Dalheim de falle

Wol in des landes bette.

Sin manlik her fek des vormat,

Dat he fe ok mit krafFt befat

Mit manchen werden Ridder gut»

Den des Forften hogemot

Merede

RHYTHMICVM

Und t/ort mit werten widerßrtit »Biß er es darx.it bracht

H5, Da er vil wol zugedacht ■>Daß die Furßen [onder ßreitLobten auf jeder feitEinnfried 5 biß uff den tagSanol Michaelis. Darnach

115. Von tage zm tage war dt offenbar

Die macht des werden Furßen klar;Und des Key fers kranckhtjtWuchsßarek^und wardgebrtyt.Des kamen aber gefaren

Iio. An den Kejfer-, wie fie waren ,Die helfferdes erßen hajfesMit brieffen falfches z,uverlaffet»Auch nach denfelben fandenVogt Ludolffmitfeinen Freunden

12» Btgan des orloges und vehde >Jederzeit und den befcheidt »So derfrideßundtund wasgeticht.VonWulfenbütleHerr ErbrichtUnd der Vogt gar z,uforent »

Ijo, PVas dem Fürßen höret ■,

Und der Gotteshaufe in dem lande »Mit raube und mit brande »Wotr je ißerkgndt.

I. Cap.XLlII. Nun hat der von Brttnfchwicb

Der alt Herffog Henrich ■>

Sojmt reit fein hoher muthi

Viel manche werden Ritter gut1 . Gefammlet 1 und knaben >

Die da trugen Hoffen

Nach ritterlichem preife.

Henrich der alte weife

Mit derfelben Ritterfchaft, /

10, Diejme manchen werden degengab }

Wulferbütle er belage.

Vil großer wurffmann dapflage

Mitjjpaderel und manggen •,

Mitbleyden an der turne wanggtn.IJ", Auch worden mu einem z,inne gemacht

VH bittendergarten da über dacht ,

Damit die eben hohe wurden ,

Mit bretten und mit hurden.

Alfo daß Henrich der werde manu20* Manlichen die Burgkjewa n.

Er lies fie brechen gar mit alle

Nach der mauren und der thorne fallt.

Das er fie hettgar z,crß'errt*

Inn x,urn lande kart er fort2f. Mit feiner x,interreden fchar%

DerFurß tugendtbar-,

Gegn Dalheym die Fetten >

fVolin des landet beßen*

Sein mannlichshertz,ficbvermasy30. Das er ße auch mit kr äfft bejas

Mit manchen werden Rittergut j

Denn des Fürßen hohem üt.

MM*