Gleichgültigkeit gegen die Religion beseitund sie die Religion ist ihres vollkommenenSieges über den Verstand, und über die Her-zen der Sterblichen gewiß, und erscheint alsdie größte Wohlthäterinn des menschlichen Ge-schlechtes. Allein, ich läugne es nicht, dieseernstliche Rückkehr zur Weisheit und Tugendwird uns Anstrengung, wird uns Mühe kosten,wir müssen alte Gewohnheiten ablegen, wirmüssen die Vorurtheile des Zeitalters besiegen.wir müssen unsere eigenen Neigungen bekämpfen.Doch wir sollen ja Alle wissen: das Him-melreich leidet Gewalt, und nurdiejenigen, welche Gewalt brau-chen, reißen es an sich (Matth. K. 11.V. 12) Schmal und enge ist der Weg,welcher zum Leben führt, und nurwenige betreten ihn; aber breit istdie Straße, welche zum Verderbenleitet, und viele, sehr viele wandelndarauf. (Math. K. 7. V. 13. 14.) Alleingekämpft, geduldet, gelitten muß es nun ein-mahl auf dieser Erde seyn, wir mögen für Wahr-heit
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Achte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 13. des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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