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Achte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 13. des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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25dem unsere gottseligen Väter ein so herrlichglänzendes Grab errichteten, als ein Denkmalihres Dankes für die Gnade des Glaubens,und zum Zeichen ihres Zutrauens auf seine Für-sprache; hier an dieser heiligen Stätte, wo unsalle Gegenstände zum lebendigen Glauben auf-fordern, schwören wir von neuem Gott und derheiligen Religion unverbrüchliche, ewige Treue.Mit Feuereifer setzen wir zuvor die Axt an dieWurzel des Baumes des Bösen. Im Innern,in unserm Herzen wollen wir die Besserung an-fangen, daß wir aus unserm Herzen, das sichden sinnlichen Leidenschaften hingegeben hat,die Verdorbenheit und Lasterhaftigkeit verban-nen, und so wird unser Herz aufhören, mit demSittengesetze der Religion im Widerspruche zustehen; und folglich ist die erste Ursache derGleichgültigkeit gegen Religion gehoben. Fernerwollen wir anfangen im Ernste die heilige Reli-gion, welche unsern glücklichen Vätern meistensso, theuer war, und welche sie uns als das besteErbtheil so heilig bewahrten, über Alles zuschätzen. In dieser Religion wollen wir suchen,und