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Achte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 13. des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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13zu einer wahren und gründlichen Frömmigkeitetwas beitragen kann; damit wir dadurch zurAehnlichkeit mit Gott durch Weisheit und Tugend,und eben dadurch zu einer reinen, ewigen, selbstder göttlichen ähnlichen Seligkeit gelangen. Diewesentliche Bestimmung der Religion ist also:unsere Vernunft nach dem Muster der göttlichenAllwissenheit zu entwickeln, und unsern Willennach dem Vorbild der göttlichen Heiligkeit zuveredeln. Nun wie viele Menschen gibt eswelche gegen diese so viel umfassende Religions-kenntnisse gleichgültig sind, und folglich nieden wahren Geist davon ergreifen? Die himm-tische Lehre der Religion ist jenes helle Licht,das die ganze Welt erleuchtet, sie glänzet aufdem Leuchter, und kann von Allen, die sichvon diesem göttlichen Lichte wollen erleuchtenlassen, gesehen werden. Allein, da viele dieMittel diese zu sehen nicht anwenden, so bleibensie kalt und gefühllos gegen die Religion.Es ist ohne Zweifel das Gebeth, welchesuns die heilige Schrift so oft empfiehlt, umden Geist der Weisheit zu empfangen und dasWort des Lebens zu verstehen, das erste Mittel,die