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Th. 2 (1813)
Entstehung
Seite
183
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183Zweyter Theil.Von den Gebrechen, welche die damit behaftetenzum Kriegsdienste unfähig machen.Erstes Verzeichniß.Augenscheinliche Gebrechen, welche die gänzliche Reform nach sichziehen, deren Arten und Ursachen aber von den militairischenGesundheitsbeamten bezeichnet werden müssen.Art. 1. Der gänzliche Verlust des Gesichtes.Der Zufall, der diesen Verlust verursacht hat, muß ange-geben werden. Man unterscheide und bezeichne den schwarzenund grauen Staar, den grünen Staar, und die Krankheiten,welche der Horn= und Traubenhaut eigen sind.2. Der gänzliche Verlust der Nase.3. Die Stummheit (Unmöglichkeit zu ſprechen), die beſtaͤn-dige Aphonie (Stimmlosigkeit), die vollkommene Taubheit(Terlust des Gehörs).Diese drey Gebrechen müssen sehr notorisch und gesetzlicherwesen seyn; man führe den Zufall oder die bekannte Ursachean, welche sie veranlaßt haben. Wenn ihr Daseyn zweifel-haft ist, so ziehe man den Maire zu Rathe, und drey aufgradevohl genommene Conscribirte desselben Jahrs und, wennes möglich ist, derselben Gemeinde.4. Die großen unheilbaren und das Athemhohlen bestän-dig erschwerenden Kröpfe.5. Die eiternden Skrofeln.Man gebe das ihren Charakter bestimmende Zeichen an.6. Der Verlust des männlichen Gliedes und der beydenHoden.7. Der gänzliche Verlust eines Arms, eines Beins, einesFußes, einer Hand.Der unheilbare Verlust der Bewegung eines dieſer Theileman führe den Zufall oder die Krankheit an, welche dießveranlaßten.8. Die Palsader=Geschwülste der Haupt=Pulkaderstämme.