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Abth. 3, Die Neuzeit Supplement 1 (1882) Russische Kriege im 17. Jahrhundert
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146 I. Kriege von 16131689.

Prikas (Kolleg) ein. Während dessen aber waren kühne russischeJäger mehr und mehr gegen Osten über den Jenissei-Fluss vorgedrun-gen, fingen Pelzthiere, bekämpften Tataren. Tungusen, Jakuten u. s. w.,übermannten sie durch ihre Tapferkeit und mit Hülfe der Feuerwaffen, er-hielten von ihnen Pelzwerk und erklärten jede kleine Horde Eingebornerdein russischen Zaren unterthan. Und ihren Spuren folgten Kasaken, Stre-litzen und andre Eatnye Ljudi, welche Forts, Städtchen, Verschanzungenu. s. w. erbauten und die Macht des Zaren vom Obflusse bis nach Kam-tschatka ausbreiteten. In dieser Weise wurde in den ersten Jahren derRegierung Michael Feodorowitsch's die Eroberung des west-lichen Sibirien's bis zum Jenissei ausgeführt und durch die folgendeUnterwerfung der Samojeden, Kusnezkitataren, Katschinren, Karna-tschinzen, Tubinzen, Tungesen, Burjäten, Jakuten, Jukagiren und Ko-rjaken befestigt. In dem Maasse aber wie sich die russischen Besitzun-gen erweiterten, entstanden der Reihe nach die Städte Kusnezk, Jenisseisk,Krasnojarsk, Bratski Ostrog, Jilimsk, Jakutsk u. s. w.; in Irbit wurdejährlich ein Jahrmarkt abgehalten.

Dieses rasche und erfolgreiche Vordringen nach Osten, wenn auchnicht in eigentlich kriegerischer Beziehung besonders wichtig, war aberdesto bedeutsamer in politischer Hinsicht und ebenso dadurch, dass dierussische Staatsgewalt, welche noch im Norden, Westen und Süden vonOsteuropa auf Widerstand stiess, schon seit dieser Zeit ihre Bewegungnach der anderen Seite, nach Osten hin, in das Innere von Nordasienbegann.