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Abth. 2, Das Mittelalter Bd. 2 (1885) Von der Einführung der Feuerwaffen bis zum 30jährigen Kriege : (1350 - 1618)
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Bemerkenswertheste Kriege und Feldzüge. 551

Beide Theile überwinterten ziemlich ruhig, der "Usurpator in Orel.die zarischen Wojewoden in Bolchow. Der hochgefallene Schnee unddie sehr harte Kälte verhinderten wichtige Kriegs-Unternehmungen; nurkleine Scharmützel zwischen Fourageurs kamen vor.

Inzwischen verstärkte sich der Usurpator mehr und mehr durch Zu-züge aus Polen, nicht nur vom gemeinen Volke, sondern sogar aus denvornehmsten Klassen (so z.B.: Fürst Roman NarimundowitschRoszinski, der vornehmste und bedeutendste von Allen, zwei Tysch-kewitschi, Witowski, Weleglowski, Zborowski, Stadnitzkiu. A.), welche Cavallerie und Infanterie heranführten, im Ganzen etwa7000 Mann auserlesener Truppen. Ausserdem hatte der Prätendent8000 Don- und Saporoger-Kasaken unter Zaruzky's Befehl und eineAnzahl russischer Aufruhrer bei sich.

Anfangs des Frühjahrs begannen beide Theile zur Eröffnung desFeldzuges zu rüsten; der Usurpator schickte überallhin Schreiben undAufrufe, die erste Unternehmung aber erfolgte durch die zarischen Wo-jewoden, welche in Perejaslawl-Rjäsansk commandirten, Fürst Cho-wanski und Prokopji Ljapunow, indem sie gegen Pronsk mar-schirten, das von Wassilji abgefallen war. Die Einwohner vertheidigtensich tapfer, konnten aber die Pallisadirung nicht behaupten, in welcheralle Häuser niedergebrannt wurden, und die Stadt selbst konnte sichkaum noch halten. Zum Unglück wurde Ljapunow am Fusse verwun-det, die Rjäsanzer, welche ihm allein vertrauten, Hessen den Muthsinken und kehrten nach Perejaslawl zurück ohne die Stadt Pronsk ge-?nominen zu haben. jd§

Inzwischen war auch Dimitrji Schuiski aus Bolchow aufg®«brechen, um den Prätendenten aus Orel zu vertreiben. Aber inme&ajioiHeere sann man seitens der Führer der ziemlich bedeutenden döntfettaÄDruschine, Rottmeister Lamsdorf, Lieutenant Berg und FähörifcfojfojnAalen, schon auf Verrath. Am 17. April Hessen sie demrrPbälkackesrfetisagen, er solle dreist auf Schuiski's Heer losmarschirsrngäiideESi-stenSchlacht würden sie mit allen Deutschen auf seine ,.3ffles?dMfe3tf<fesiitMfSeite übergehen. In Folge dessen rückte LetztereD-ßofortuitis KEiflßiürdstiess am 23. April halbwegs zwischen Orel imtlaBfrlebo&anhbofflEiraDorfe Kaschenka auf Schuiski. In dem hj^'^fialtflndehilein/fhfiissjejiKampfe war es der immer und in Allem furoiftainaiei^ra-hlizilonn tbefT «snach dem Ausdruck des Chronisten »seMI eränfeafofriiliiidnimtialeiHihm anvertrauten Avantgarden-RegimentCilenoHöehfeiBWsaisföte|3triidf[yjOiidemselben weit mit fortgerissen wurdjeüOBDiiiJBMm^-vEsuKd^tEi sie Msfti%nachbauend, und fast wäre das g*n^tWaii£go^qhlag)önfwoQiileö^iJw®iM!inicht Kurakin mit dem WachtTjßegdmenfoakhis^geDgiBcholiiraf aüedBate»gestürzt, sie aufgehalten undg^itojoli^-gügefeemlenoI^kziEig'igiBeckt

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