II. Abtheilimg.In Ost-Europa und Asien.
Achtzehntes Kapitel.
Ost- und West-Russland seit der Mitte des 14. Jahr-hunderts bis zu Johann III.
I. Ost-Russland. — §. 150. Heeresorganisation — §. 151. Verschiedene Trup-pengattungen, deren Bewaffnung und Anzahl. ■ — §. 152. Feuerwaffen. — §. 153.Aufstellung, Evolutionen und Kampfart der Truppen. — §. 154. Innere Orga-nisation und Geist der Truppen. — §. 155. Befestigung, Belagerung und Ver-teidigung von Städten. — §. 156. Zustand des Kriegswesens überhaupt. —§, 157. Noicgorod und Pskoio. — §. 158. Don- und Dnjepr-Kosaken. —II. West-Russland. — §. 159. Heeresorganisation und Kriegswesen des-selben.
I. Ost-Russland.
§. 150.Heeres-Organisation.
Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts theilt Russland sich schon ent-schieden in ein östliches und westliches. Das Erstere (die Provin-zen Moskau, Wladimir, Nowgorod, Pskow, und die derTheilfürsten: Smo-lensk, Ejäsan, Murom, Pronsk, Rostow, Bjelosersk, Susdal, Nishny-Now-gorod, und Twer) stand unter der Herrschaft der Moskauer Grossfürsten,Nachkommen St. Wladimir's I., aus dem Geschlechte AlexanderNewski's und dessen Enkels Johann Calita; — das Letztere (derübrige Theil von Russland) unter der Herrschaft des Grossfürstenvon Lithauen und Russland, Nachkommen und Nachfolger Gedi-min's . welcher die nordwestliche und östliche Hälfte von Südwest-Russ-