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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 3 (1875) Vom Beginn des zweiten punischen Krieges bis zum Anfang der Kriege Julius Cäsars in Gallien : (218 - 58 v. Chr.)
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174 III. Vom Tode Alexander's d. Gr. bis zu Augustus.(32330 v. Chr.).

volk ausrücke und eilte nun, sein schweres Fussvolk auch herauszuführenund ebenso auf der Ebene zu formiren, dem römischen gegenüber, ineiner Linie, die Afrikaner im Centrum, die Hispanier auf den Flügeln.Als dann Scipio seine Reiterei zurückzog, rief auch Hasdrubal die seinigezurück und stellte sie, die schwere hinter den Flanken des Fussvolks,die numidische auf den Flanken der schweren Reiterei auf, die Elephantenvor derselben.

Während dessen war Scipio mit seiner schweren Infanterie, gedecktdurch die leichte, vorwärts gegangen und hatte, auf 500 Schritt an dasfeindliche schwere Fussvolk herangekommen, sein schweres Fussvolk indie Formation und Stellung gebracht, in welcher er angreifen wollte,nämlich: die hispanischen Truppen im Centrum, die römischen undBundesgenossentruppen auf beiden Flügeln gleichmässig vertheilt, Allein drei Linien in Manipeln in Schachbrettform, um Veliten und Reitereidurchzulassen. Während er diese Anordnungen traf, ging vorn derKampf zwischen den leichten Truppen weiter; nachdem aber die Auf-stellung vollendet war, rief er seine Veliten zurück und postirte sie hinterdie Linie des schweren Fussvolks, die Reiterei hinter den Veliten. Dannformirte er sein schweres Fussvolk sofort in Cohorten und ging nungegen die feindliche Linie vor, welche seine Frontausdehnung um150 Schritte auf jeder Flanke überragte. Als er der feindlichen Stellungauf 200 Schritt nahe gekommen, befahl er den Hispaniern im Centrumihre Vorwärtsbewegungen in langsamem ruhigem Schritte fortzusetzen,seine Cohorten und die Reiterei Hess er eine Schwenkung machen, undzwar die des rechten Flügels nach rechts, die des linken Flügels nachlinks. Nun ging Scipio selbst mit einer vollen Cohorte vom rechtenFlügel, Marcius und Silanus mit einer eben solchen vom linken Flügelin schräger Richtung und raschem Tempo gerade auf die Endpunkte derfeindlichen rechten und linken Flanke los, ihnen nach alle übrigen Cohortendes rechten und linken römischen Flügels in demselben Tempo und der-selben Richtung. Durch diese Marschevolution waren die Flügelcohortenschon nahe an den Feind heran, als die hispanischen Truppen noch ziem-lich weit von ihm entfernt waren. Die Ersteren entwickelten dicht vordem Feinde rasch wieder die gerade Front, Veliten und Reiterei desrechten Flügels rechts, das schwere Fussvolk links, auf dem linkenFlügel umgekehrt, das schwere Fussvolk parallel dem hispanischen Fuss-volk in der feindlichen Armee und in gleicher Höhe mit dessen Flanken,die Veliten und die Cavallerie weiter auf den äussern Flanken. Nun über-schütteten die Veliten die Elephanten mit Wurfgeschossen, sodass dieThiere ihren eigenen Truppen ebensoviel und noch mehr Schaden zu-fügten als den römischen, und gleichzeitig warfen sich auf dem rechtenwie auf dem linken Flügel die Römer und die Bundesgenossen plötzlich