21. Kriege der Kömer von 343bis264. 171
wie in den Kriegszügen in den verschiedensten, ebenen sowohl als wienamentlich "bergigen Gegenden, gegen die verschiedenartigsten Feinde,kriegerische, tapfere Völker mit vorzüglicher Heereseinrichtung, endlichunter den mannichfachstenUmständen, — mussten begreiflicherweise dieRömer selbst kriegsgeübt und abgehärtet werden, ihre praktischen Kriegs-und Schlachten - Erfahrungen bedeutend erweitern, musste auch ihreKriegskunst im Allgemeinen, wie in ihren verschiedenen Zweigen, sichmächtig entwickeln und vervollkommnen und in raschem Fortschritt aufden höchsten Gipfel der Leistungen gelangen.
Von diesen allgemeinen Gesichtspunkten aus ist jeder Krieg, jederFeldzug, jede Kriegsoperation der Römer in dieser 72jährigen Periodeihrer Kriegsgeschichte im Einzelnen wie in ihrer Gesammtheit aufmerk-sam zu betrachten und gründlich zu studiren. Dann erst gewinnt maneine sichere und richtige Vorstellung von ihrer Wichtigkeit und Be-deutung.