452 II. Vom Anfang der griech.-pers. Kriege bis zum Tode Alexander's d. Gr.
Unruhen zur Zeit der Einsetzung der Volksregierung dem Gouvernementnicht gestatteten, gegen äussere Feinde alle Kräfte Roms auf weite Ent-fernungen und lange Zeit zu verwenden, — und 3) darin, dass die Kriegeder Römer in politischer Hinsicht nur Vertheidigungskriege waren undnur mit den nächsten Völkern geführt wurden, welche gegen die Römerin deren eigene Grenzen eingerückt waren. Bewegungen und Operatio-nen waren rasch und entscheidend. Ihr Hauptziel blieb die Schlachtund durch sie die Entscheidung des Krieges. Deshalb waren auchdie taktischen Formen und Evolutionen, wie bei den Griechen, von derhöchsten Bedeutung, und was über den Kreis derselben hinausging, konntenur eingeengt und beschränkt sein und gehörte mehr zu der Klasse derKriegslisten. Die eigentliche Kunst der Kriegführung (die Strategie)war bei den Römern noch sehr unausgebildet.