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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 1 (1874) Von den ältesten Zeiten bis zum Tode Alexander's des Grossen : (323 v. Chr.)
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"344 II- V° m Anfang der griecli.-pers. Kriege bis zum Tode Alexanders d. Gr.

Cyzikus in die Propontis mündet, der heutige kleine Fluss Susug-hurlu) aufzustellen und dort dem Alexander Widerstand zu leisten.

I.Eroberung der Ostküste des mittelländischen Meeres.

§.91.Erster Feldzug in Kleinasien (334). Schlacht am Granikus.

Das Erste, was Alexander nach Ueberschreitung des Hellesponts that,war, dass er direct gegen das persische Heer am Granikus aufbrach, umgleich eine entscheidende Schlacht gegen dasselbe zu schlagen. Nachdemer das Armeecorps des Attalus an sich herangezogen hatte, zog er mitseinen 40,000 Mann (oder ungefähr soviel) an Lampsakus (dem heutigenLapsaki) vorbei zum Granikus, in der Mitte die Doppelphalanx, auf denFlanken die Reiterei, und behufs Recognoscimng und Kundschafterdienstvorausgeschickt ein Theil leichter Truppen und Reiterei, hinten nach-folgend die Bagage und Lastthiere. Bei der Annäherung an den Grani-kus (22. Mai) entdeckten die leichten Truppen die ganze persische Rei-terei, aufgestellt am Rande des rechten, steilabfallenden Ufers, -und diegriechischen Söldnertruppen hinter der Cavallerie auf den sanft anstei-genden Höhen. Alexander beschloss, sofort Angesichts der Perser durchden Granikus zu gehen und sie auf beiden Flanken anzugreifen. Par-menio rieth ihm, den Uebergang bis zum folgenden Tage zu verschieben,indem er vorstellte, dass es gefährlich sei, Angesichts des Feindes denziemlich tiefen und reissenden Fluss zu durchschreiten, der so steile Uferhabe, und dass die Perser bei ihrer geringeren Zahl an Fussvolk überNacht von selbst abziehen würden. Aber Alexander antwortete,dass es schimpflich sein würde, vor einem Flusse Haltzumachen, nachdem der Hellespont überschritten sei,und dass die Macedonier gleich von vorn herein denSchrecken rechtfertigen müssten, den sie überall einflöss-ten. In der That, die Schwierigkeit des Durchwatens durch den Grani-kus vor den Augen der Feinde schreckte ihn nicht allein nicht ab, sondernentflammte seinen Muth nur noch höher: er verlangte nach einem gewal-tigen und entscheidenden Schlage, welcher gleich beim Beginn des Kriegesdie Perser in Furcht setzen und das ungeheure, aber ohnmächtige Reich er-schüttern sollte. Dem Parmenio ward der Befehl des linken Flügels über-tragen, sich selbst behielt Alexander die persönliche Anführung des rech-ten Flügels vor, und gleichzeitig gingen beide Flügel in den Fluss undin schräger Front (wahrscheinlich mit beiden Flanken vorgezogen) durchdenselben. An den Spitzen* des rechten Flügels befanden sich die Hetä-