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Abth. 1, Das Alterthum Bd. 1 (1874) Von den ältesten Zeiten bis zum Tode Alexander's des Grossen : (323 v. Chr.)
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i). Der Aufstand des Jüngern Gyrns und (Um- Rtiökzug der Iii.odh (xvieehen. 227

Griechen deren nur noch 12,900 Mann waren, nämlich 10,400 Hoplitenund 2500 Psiloi, den rechten, den asiatischen Truppen (etwa 100,000Mann unter dem Befehl eines edlen Persers, Ariäus) den linken Flügelanweisend. In dieser Ordnung' rückten sie vor. Gegen Abend stiessen siebeim Vormarsch auf einen langen und tiefen Canal, der auf Artaxerxes'Befehl gegraben war, um Cyrus' Heer aufzuhalten; das Wasser darinwar vom Tigris, welcher an dieser Stelle sich dem Enphrat sehr nähert.Der Canal war indessen vom Feinde nicht besetzt, was vermuthen Hess.dass Artaxerxes zurückging und einer Schlacht auswich, und Anlasswurde, dass Cyrus am folgenden Tage seinen Vormarsch mit weit wenigerVorsicht und fast in Unordnung fortsetzte. Aber gerade als sein Heer andie Stelle kam. wo es das Lager für die Nacht aufschlagen wollte, wurdedie Nachricht gebracht, dass Artaxerxes mit seinem Heer in Schlacht-ordnung anrücke. Cyrus vermochte kaum noch seine Truppen zur Schlachtzu ordnen. Die Griechen auf dem rechten Flügel lehnten sich mit ihrerrechten Flanke an das linke Ufer des Enphrat, die asiatischen Truppenauf dem linken Flügel an die linke Flanke der Griechen. In der rechtenFlanke der griechischen Hopliten standen die griechischen Psiloi und un-gefähr 1000 paphlagonische Reiter. Cyrus selbst, zu Pferde, von 600vornehmen, schwerbewaffneten Reitern umgeben, hielt in der Mitte seinesganzen Heeres, und vor den asiatischen Truppen waren die bei Cyrusbefindlichen Streitwagen aufgestellt, im Ganzen nur 20. Der Tag neigtesich bereits zum Abend, als endlich das Heer des Artaxerxes in Schlacht-ordnung und mit der grössten Stille heranrückte. Nach den (wahrschein-lich sehr übertriebenen) Angaben der Deserteure belief sich seine Stärkeauf 900,000 Mann, die meist aus Cavallerie bestanden. Dabei befandensich 150 Streitwagen mit Sicheln bewehrt. Das Heer des Artaxerxesnahm eine so breite Front ein, dass die Mitte desselben dem äusserstenlinken Flügel von Cyrus' Heer gegenüber, ja noch darüber hinaus stand.Den linken Flügel, den Griechen gegenüber, commandirte Tissaphernes.der die Taktik der Griechen genau kannte. Im Uebrigen waren alleTruppen des Artaxerxes nach Stämmen und Völkern getheilt und in grossecompacte Massen formirt. Davor befanden sich die Streitwagen und inder Mitte Artaxerxes selbst zu Ross, von den Grossen seines Hofes und df\-auserlesenen Schaar von 6000 Mann berittener Leibwache umgeben. Aufdiesen wichtigsten Punkt der feindlichen Schlachtlinie hatte Cyrus gleichvon Anfang an die Griechen zu dirigiren beabsichtigt (wahrscheinlich in-dem er sie dazu vom rechten Flügel nach dem linken führen wollte. wo-von Xenophon indessen nichts meldet), denn er war überzeugt, dass derSieg entschieden sei, sobald das Centruiu des feindlichen Heeres geworfenund geschlagen wäre. Aber Klearchus, welcherfürchtete, umzingelt zu wer-den, hatte seinen Platz nicht verlassen wollen und zog es vor, gegen den

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