Einleitung. 37
er es verdiente, in Ansehen stand. Zu den besseren französischen Uebersetzungengehören: des Frontinus — von Perrot cTAblancourt, — des Polienus — vonVom Gui- Alexis Lobineau, Benedictinermönch (von der Congregation vonSt. Maur). — und Onosander's — von Baron Zur-Lauben und besonders vonGuischard) obgleich diese weniger bekannt ist, als die erstere. Commentarienzu Frontinus und Polienus schrieb Joly de Maizeroy (1765).
Ausser diesen Uebersetzungen erschienen nun auch noch Uebersetzungender andern besten Historiker und Kriegsschriftsteller der Römer und Griechenzu verschiedenen Zeiten und in vielen Sprachen. So die Werke des Herodot,Thucydides, Xenophon, Diodorus und Dionysius, welche 1826 in deutscherSprache als Sammlung griechischer Prosaiker erschienen: »Die griechi-schen Prosaiker, in neuen Uebersetzungen von Tafel, Oslan-der und Schwab, in Stuttgart. — In der Bibliotheque historique et militaire,publiee par Liskenne et Sauvan (1836—1862, 7 vol. et Supplement) wurdendie früheren, neu durchgesehenen und verbesserten, oder ganz neue französischeUebersetzungen veröffentlicht: Thucydides durch den berühmten französi-schen Hellenisten Gail, — Xenophon durch den Comte de la Luzerne, GeneralLudwigs XV. , — Arrian durch Chaussard 1802, — Polybius durch DomThuillier (s. oben), — Julius Cäsar durch Wailly, der die frühere Ueber-setzung von Perrot d'Ablancourt verbesserte, — Onosander durch Guischard(s. oben), — und endlich Frontinus durch Perrot d' Ablancourt, — und Polie-nus durch den Mönch Lobineau (s. oben). Arrian wird 1791 und 1813 durchBorhech ins Deutsche übersetzt, Quintus Curtius 1799 ins Deutsche durchOstertag, und ins Französische durch Vaugelas und später (1818) durchBeauze; Titus Livius ins Deutsche durch Ostertag 1790, Klaiber 1827 undOertel 1828; Appianus — deutsch durch Dillenius und Hammerdörfer 1828,Sallust — deutsch durch Abbt 1767, Meissner 1790, Sc hinter 1806, Herzog1827 ;-Tacitus — deutsch 1787, durch Woltmann 1811, Hacke, Hermannund RicMeff 1827 ; Josephus Flavius ins Französische durch Gillet 1756, insDeutsche durch Friese 1804. Ausserdem wurden alle diese und die vorhergenannten Schriftsteller auch in andere neuere Sprachen übersetzt, darunterauch einige ins Russische, nämlich: Die Iliade vortrefflich übersetzt durchGnjeditsch 1826, Thucydides, Xenophon und-Arrian — in der militäri-schen Bibliothek, herausgegeben unter der Redaction von Senhowshi unddem Generallieutenant Baron Medem (1838, 3 Bände, und 1839, 3 Bände);Cäsar's Commentare und Sallust 1857 , Titus Livius 1858—1861 durch IUe-toanoff, Cornelius Nepos durch Lebedef 1785, Plutarch durch Hestunis1820, und unter Redaction von W. Gerje 1862, — Q. Curtius durch Kra-schennikof 1812 und 1813, — Josephus Flavius über den Krieg in Judäadurch Michael Älexiewitsch 1804 und über judäisches Alterthum durch denPriester Michael Samuelow 1818. Ob noch andere russische Uebersetzungenvon alten Klassikern existiren, ist aus den Katalogen nicht zu ersehen, aber