Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
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303
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leye, irselbes briefen ind botschefften, die sie oft und dicke nachmails 1379dem allerdurchluchtigisten fursten und herren heren Karin seliger ge-decbtnusse Komischen keysere, unserm lieben herrn und vater, vorkun-diget und geschrieben haben. Und wann auch derselbe unser herre undvater der Romischen keysere, dem got gnade, als ein fogt und schirmerder heiligen Romischen kirchen, ein cristenlicher furste und hanthabercristenliches gelawben, und auch geistliche und werltliche kurfurstenund ander fursten und stete des reichs in deutschen und welischenlanden den egenanten unsern heiligen in got vater pabst Urban densechsten einen rechten, erweiten, gekornen und gekrönten pabst, despebstlichen stules besitzer gehabt, erkant ind gehalden haben, und auchderselbe unser herre und vater der Romische keyser in sulchem cristen-lichen gelawben von dieser werlde verscheyden ist, und wir nach synemtode als ein Romischer kunig nachfolgende desselben unsers herrenund vaters des Romischen keysers cristenlichen wegen mitsampte denkurfursten und anderen fursten und steten des reichs clerlichen undwol underweiset von allen vorgeschriebnen Sachen den vorgenanten unsernheiligen in got vater herren Urban den sechsten einen rechten pabst,unsers herren Jesu Christi vicarien uff erden, erkant haben und vestic-lichen erkennen, bey dem auch wir und alle cristenheit durch sterkungund beheltnusses willen cristenliches gelawben, billichen besteen und be-leiben sullen, und wann nu nuelichen, das wir mit bitterkeit unsereshertzen leidiclichen vernomen haben, etliche, die vormails cardinalewaren, ein under sich, der do heysset Robertus von Geneff und vor-mals ein cardinal ist gewesen, einen widerpabst, und der sich nunennet Clemens, uffgerucket und uffgenomen haben und domite irresalund tzweyungen in der heiligen gotes kyrchen und under cristenlichenluten schedlichen uffbryngen, machen und reytzen, und wann nemlichenvon Schickungen des almechtigen gotes, der uns von seinen gnaden un-verdienet zu wirdikeyt des heiligen Romischen reichs bracht und ge-setzet hat, von deswegen wir und nyemand anders alle als ein Romischerkunig, mit hülfe gotes zukünftiger keyser, ein sunderlicher und rechterehaffter fogt, beschirmer und hanthaber der heiligen Romischen kirchen,des pabstes und cristenliches gelawben billichen und von rechte sein, uffdie rede, das bey unsern zeiten in Verwesungen des reichs dheine zwey-unge und irresal, die Scheidungen und hindernusse in cristenlichemgelawben bryngen und machen, nicht uffsten, sunder in der werlde, soweyte das heilige Romische reiche begriffen ist, geswechet, gestoret undabgetan werden, so sein wir dem almechtigen gote zu lobe und zu erenund durch beheltnusses rechtes cristenlichen gelawben mit wolbedachtemmute und gutem vorrate geistlicher und wereltlicher kurfursten mit