Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
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1377 wollen wir heissen richten in unserm kuniglicliem hof, als recht ist.Und wir Wentzlaw von gotes gnaden Römischer künig, zu allen zeitenmerer dez reichs und künig zu Beheim, geloben gentzlichen für denobengenanten unsern herren und für uns mit disem entgegenwertigenbrief der obgeschriben stat zu Kolen und allen iren burgern gemanic-lichen und ir iglichem besünderlicben alle dise vorgeschriben pünt undartikel veste und stete zu halten und zu volfüren, besunder on allerleygeverde. und dez zu Urkunde und zu einer merern und pezzern Sicher-heit so geben wir in disen brief versigelt mit unserm kuniglichenmajestat anhangendem insigel, der geben ist zu Nüremberg an demmontag nach sant Ambrosius tag, nach Cristus geburt drewzehnhundertjar und in dem sibinundsibintzigistem jare, unserer reiche dez Behe-mischen in dem viertzehendem und dez Romischen in dem ersten jare.Per dominum regem Romanum archiepiscopus Pragensis.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Majestätssiegel mit Rücksiegelschön erhalten.

Nr, 173.

Sechs Schöffen treten der zwischen der Stadt Köln und dem Erz-bischof geschlossenen Sühne bei. — 1377, 30. April.

Wir Everart Hardvüyst, Heydenrich Gyr vanme Hüntgin, Everartsyn broider, Heynrich Hardvüyst ritter ind Costyn van Lysenkirchen,scheffene zu Coelne, düen kunt allen luden ind bekennen, dat die soyne,die nü, as des mayndaigs na sent "Valentyns dage nyeste leden, ge-sprochen ind ussgesacht wart oevermitz den erwerdigen vader in goideheren Coynen ertzenbusschof zu Triere ind den erbaren geistligen man,broider Coynrait van Bruynsberg, meister van sent Johans orden inDuytschme lande, tusschen deme erwerdigen in goide vader ind heren,hern Friderige ertzembusschove zu Coelne an die eyne syde ind denersamen wysen luden unsen lieven samenraitzgesellen, den burgcr-meisteren, deme raide ind den bürgeren gemeynligen der stat van Coelnean die ander syde, in wilger soynen sunder anderen püncten beschrevenind begriffen synt etzlige artikele ind püncte treffende an dat hoge-richte ind an die scheffenkiir, wilche vurschreven püncte ind allet,dat daran treffen mach, na formen der soynbrieve wir vurgenantensöheffene mit den anderen unsen gesellen den scheffenen, die ussgevarenwaren, hain geloift, gesichert in guden truwen ind zu den heiligen ge-swoiren, die wir lyfligen geroirt hain, geloyven, sicheren ind sweirenoevermitz desen brief, stede, vaste ind unverbruchligen zu halden na