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5 (1875)
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der allerdurchleucktigste fürst unser lieber herre und vater her Karl 1377Römischer keyser, zu allen zeiten merer des reichs und künig zu Be-heim, umb sunderliche not, die in und daz heilige reich antreffend sein,also daz er zu disen zeiten in deutschen landen in dem heiligen reichenicht gesein mach, und ist zu rate worden mit guten verdachtem mut,mit rechter wizzen und mit rate unser fürsten, graven, freyen, herren,steten und andern dez heiligen reichs lieben getrewen, also daz er unsbepfolhen hat und empfilhet mit krafft ditz briefes mit volkumen ge-walt und macht uns gegeben hat dez heiligen Römischen reichs hof-gericht, also daz wir daz bestellen, schaffen und richten sullen nachallem unserm vermügen und daz zu handeln, halden und zu richtenmit ladungen, furboten, anleytungen, echten und awz der echte zulazzen, richten und urteilen, als dez heiligen reichs recht ist, und unsvolkumeliche macht gegeben hat van seiner keyserlichen majestat inallen stükken und sacben, die daz heilige reich angerüren und ange-treten mügen, als weyt alle Dewtsche land begriffen und gelegen sein,tun, lazzen, schikken, schaffen, gebieten, setzen und entsetzen, ordenenund machen mügen volkumelichen mit gantzer macht, in alle der formund weyse als er derselbe unser herre und vater selber da gegenwertigwere und seine keyserliche majestat selber geschickt und getan het, onallez widerrüffen, und in alle der moz, macht und kraft, als sein keyser-licber brief lawtet und sagt, den er uns unter dez heiligen Römischenreichs majestat anhangendem ingesigel gegeben hat, der von wort zu worthernach geschriben stet: „Wir Karl von gots gnaden Römischer keyser,zu allen zeiten merer des reichs und künig zu Beheim, bekennen undtun kunt öffentlichen mit disem brief allen den, die in sehend, hörenodir lesen, wann wir durch manicherley Sachen willen, die unser kunig-reich zu Beheim, die mark zu Brandenburg und ander unsere erplichefürstentume land und lewt anrüren zu bestellen und schaffen, dez hei-ligen Römischen reichs gemaynen nutz, ere und frümen, und mit namenin Sachssen, Westfalhen, Doringen, Hessen, Beyrn, Franken, Swaben,Eisassen, am Reine und in allen dewtschen landen daselbst mit unserselbes personen niht allewege gegenwertig sein mügen, als wir gernteten, und doruff daz dez heiligen reichs ere nutz und frümen in denegenanten Dewtschen landen fridlich, redlich und solitlichen bestalt werden,seint wir zu rate worden mit fürsten, graven, freyen, steten und andernunsern und dez reichs lieben getrewen, daz der allerdurchleuchtigst fürsteherre Wentzlaw von gots gnaden Römischer künig, zu allen zeiten mererdes,reichs und künig zu Beheim, unser lieber sön, in unserer keyser-lichen abwesungen in allen den egenanten Dewtschen landen dez heiligenreichs eren, nutz, fromen und notdürfft sull bestellen, schaffen und