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Nr. 160.
1376 Der Kölner Rath erklärt dem Hilger von Stave, dass er keineandere seiner Forderungen anerkenne, als hundert Mark. — (1376,November — December.)
Wist her Hilger vanme Stave, dat wir wail verstanden havenalsulgen puncte, as ir an uns vorderende syt, ind begeiren uch darupweder zu wissen, dat alle dieselve vorderunge is comen van alsulgerangryft, as ir usser unser stat up den greven van Vlanderen gedainhadt, des wir ind unse bürgere groessen ind groven schaden hoirredan 50 dusent gülden genomen haven, ind umb uns darumb mit demvurschreven greven guetligen zu setzen, uns verloift, verheischt iudversegelt haven alsoverre, dat wir uch nyet bynnen unser stat vurbasdringen en seulden, ind dat oevermitz eyn gemeyne verdrach, da urevrunde ind mage oever ind in geweist synt, eyndrechtiligen verdragenwart, also dat wir meynen, dat wir uch up die puncte nyet schuldichen syn zu antwerden, ussgescheiden alsulgen 100 marcke, die ir meyndtas uch bruch syn stielen, die wir uch gerne verrichten willen, asverre, as ir uns underwyssen kundt, dat sy uch nyet usbetzailt wordenen syn, ind as verre ir unsen bürgeren yre guet ledich macht.
Aus den Missiven Nr. 1 f. 86.
Nr. 101.
Der Kölner Rath ersucht einen der benachbarten Herren, dem Erz-bischof keine Zufuhr durch sein Gebiet zu gestatten. — (1376,November — December.)
Vrüntlige gruesse mit alre luterre gunst ind bevellicheit vur-schreven. Sunderlinge, lieve vrunde, also as wir uch ind viel anderenherren ind steeden geschreven hatten as van des kriechs weigen tusschendem ertzebusschofe van Coelne ind uns gainde, darin he uns sundereynghe unser schoilt gedrungen hait, uch guetlichen zu warnen, datir nyet gestaden en weüldt eynghe gude yem off syme gestychte äff offzu zu brengen, nadem dat he ind die syne up allen enden na synremögen sich angenomen hetten geweltligen zu keren, so wat man unsvan eyngerleye gude in unse stat brengen seulde, up dat darin nyetanders en geburde zu vallen, dat uns umber sunderlingen leidt were,ind begeren darum anderwerff van uch, umb uch die vurder zu warnen,