Druckschrift 
5 (1875)
Entstehung
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166
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Nr. 131.

1376 Kaiser Karl IV. gelobt dem Erzbischof Friedrich Schutz und Beistand

und weder der Stadt Köln noch einer andern Stadt oder Person ein

neues Privilegium zu ertheilen oder ein altes zu bestätigen, was

demselben nachtheilig wäre, diese vielmehr zu widerrufen. —

Bacharach, 1376, 30. Mai.

Abgedruckt bei Lacomblet III, S. 682.

Nr. 132.

Kaiser Karl IV. gelobt, die geächteten Bürger von Köln, welche imUngehorsam beharren, ohne des Erzbischofs Wissen und Willen ausdem Banne nicht entlassen und sie aller Privilegien verlustig zuerklären, wenn sie Jahr und Tag ungehorsam bleiben. — Bacharach,

1376, 31. Mai.

Abgedruckt bei Lacomblet III, S. 683.

Nr. 133.

Der Kölner Rath vertheidigt den Landfriedensgeschworenen *) gegen-über die Gefangennehmung der Canonichen Gotfried von Weveling-hoven und Johann von Kelse. — (1376, April — Mai.)

Unsen dienst etc. Lieve sunderlinge vrunde: Also as wir uch nüdat alre nelingste up ure leste brieve an uns gefcant guetlichen geant-wert hatten, as dat wir uch up dieselve brieve unse antwerde wederschryven weulden mit unsen beiden dat irste, dat uch byeynander ge-burde zu syn, ind wir dat nu vernoemen haven, so begeren wir uchdarup zu wyssen, dat wir den keppler ind rentmeister, danaff ir unsgeschreven hadt, dat wir sy ussgheüen, nadem dat ir dat gewyst hedt,dieselve zwene umb alsulger hoirre groisser Sachen wille uns ind unsestat, unse lieüe ind unse gude antreffende gehalden hauen, danaif uch

l ) Zwar ist in der Handschrift nicht angegeben, an wen das Schreiben ge-richtet ist; es kann aber nicht daran gezweifelt werden, dass die Geschworenendes Landfriedens die Adressaten sind.