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Nr. 131.
Hermann von Goch bescheinigt der Stadt Köln den Empfang von 13762000 Gulden. — 1376, 28. Februar.
Ich Herman van Goch, canonich zu Keysersweerde, bekennen offen-beirlichen oevermitz desen brieff, dat ich upgebuirt ind ontfangen hainvan den eersamen wysen herren burgermeisteren, raide ind anderenbürgeren der stede van Colne alsulche zweydusent gülden, die sy Goes-wyn van der Kemenaten sculdich waren up unser vrouwen dach purifi-catio alre nest leden zu betzalen, darup dat he yre besigelde brievehatte. Ind hain darumb van Goeswyns wegen vurscreven den vurge-nanten burgermeysteren, raide iud anderen bürgern der stede van Colnevurscreven yre vurgenante besigelde brieve overgelevert ind gehantreycht.Orkunde myns ingesigels an desen brieff gehangen. —
Datum anno domini millesimo trecentesimo septuagesimo sexto, feriaquinta proxima post festum beati Mathie apostoli. —
Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel, sechs anscheinend gebogenegeharnischte Arme, rechts drei und links drei, Umschrift: S. Hermanni de Gochcanonici We...
Nr. 133.
Der Kölner Rath ersucht den Kaufmann Adam von Linthout und die
Stadt Brüssel, seine Schuld bis zu bestimmtem Tage zu entrichten. —
(1376, Januar — Februar.)
Vruntlige grousse mit alre gunste vurschreven. Lieve sunderlingevr-unt. Uren brief an uns gesant hain wir wail verstanden ind begerenuch darup weder zu wissen, dat uns her Costyn vanme Hörne noch zerzytgeyne meere van dem gelde geschreven noch en wyder x ) en hait ind dachun dage wardendt syn, dat he selve komen suele, äff antweer meer vanyem verneinen, ind bidden uch darumb vruntligen ind ernstligen umbunses dienstes wille, dat ir dat selve gelt dryven wilt laissen bis zuhalffasten nü nyest körnende sunder eynghen schaden vurder darup zudryven, want so hoffen ind meynen wir, dat wir hie en tusschen wailmeer van yem verneinen suele, darna dat wir dan die meere verneinen,willen wir also daynne doin, dat wir hoffen, dat wir bescheidligendoin, ind wat ir dis doin wilt, des laist uns uyre gunstlige antwerdeweder wissen. —
Aus den Missiven Nr. 1 f. 72.
') Das verbum fehlt in der Handschrift.